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Grußwort(e) 2016

Sehr geehrte Besucherinnen und Besucher,

liebe Pädagoginnen und Pädagogen,

liebe Kinder und Jugendliche,

sehr geehrte Eltern,

 

„spiel mit Grenzen“ – welch‘ schöne Aufforderung, spielerisch über Grenzen nachzudenken, über die eigenen wie die von außen gesetzten. Wir grenzen uns von anderen ab, um einzigartig, individuell zu sein. Wollen wir in Gemeinschaft sein, rücken Grenzen in den Hintergrund. Es gibt individuelle Grenzen, partnerschaftliche, politische, Grenzen zwischen Landschaften, Ländern und Systemen, zwischen Ethnien und Kulturen.

 

Grenzen sind für uns Menschen wichtig. Wir definieren uns über Grenzen. Wenn Kinder und Jugendliche ihre Grenzen austesten, lernen sie eigene Fähigkeiten und Fertigkeiten und eben ihre Grenzen kennen – und stellen uns Eltern dabei mitunter auf eine harte Geduldprobe.

 

„spiel mit Grenzen“ ist die Aufforderungen, uns spielerisch einander näher zu kommen,  „spiel mit Grenzen“ ist gleichzeitig ein sehr aktuelles Motto: Immer mehr Kinder und Jugendliche aus Asylbewerber- und Flüchtlingsfamilien besuchen unsere Kitas, Schulen, Jugendfreizeiteinrichtungen und Jugendclubs. Die Neuankömmlinge brauchen ein menschenwürdiges Zuhause, müssen betreut und unterstützt werden und eine gute Bildung vermittelt bekommen. Gleichzeitig lernen die brandenburgischen Kinder und Jugendlichen die Vielfalt, das Anderssein und die Konflikte in der Welt kennen.  

 

Für Lehrkräfte, Erzieherinnen und Erzieher sowie Fachkräfte der Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit und Sozialpädagogik, für uns alle ist das ein neues Arbeitsfeld – in Förderkursen der Schulen, in Kitas und Jugendclubs, in Gemeinschaftsunterkünften und Wohnheimen im Land. Jeder und jede muss in kurzer Zeit Kompetenzen erwerben, die für die Arbeit mit den geflüchteten Kindern und Jugendlichen notwendig sind. Das betrifft auch die zahlreichen Träger der freien Jugendhilfe, die jungen Ausländern in den Gemeinschaftsunterkünften Freizeitangebote machen, um sie so besser zu integrieren.

 

Für alle bietet der Internationale Spielemarkt als Fachforum der Spielpädagogik wichtige Impulse, kreativ- und spielpädagogische Methoden und Werkzeuge. Er zieht jedes Jahr mehr Menschen an, über 3.000 Kinder, Jugendliche und Familien, Lehrkräfte aus Schulen, Praktikerinnen und Praktiker aus der Jugendarbeit und der Sozialpädagogik werden erneut in Potsdam erwartet. Mehr als 100 Workshops und Fachreferate laden dazu ein, sich einem speziellen Thema vertiefend anzunehmen und vermitteln so neue Ideen und Anregungen für die Praxis im Beruf, in der ehrenamtlichen Arbeit oder für das familiäre Zusammenleben.

 

Ich wünsche allen Besucherinnen und Besuchern des 26. Bildungsforums interessante Anregungen, spannende Begegnungen und vor allem viel Spaß beim „spiel mit Grenzen“. Und allen auswärtigen Gästen wünsche ich schöne Stunden oder Tage in der Landeshauptstadt Potsdam.

 

Unterschrift Minister Baaske

Günter Baaske

 

Foto Minister Baaske

 

Günter Baaske

Minister für Bildung, Jugend und Sport

des Landes Brandenburg

 

Schirmherr des Bildungsforums Internationaler Spielmarkt Potsdam 2016