Programm 2019

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Freitag 3 Mai 2019

9:45 Eröffnung

Eröffnung Spielmarkt 2019

Spielmarktteam

 

9.45
Eröffnung
Wiese
allgemein

10:30-18:00 Ganztagsangebote

Das vergessene Gebot.

Sascha Dörger, Mühlheim a.d.Ruhr

 

ganztägig
Ausstellung
Kirche
allgemein

Kanustation

 

ständig
Aktion
Am Wasser
allgemein

Klettern

Maria Nottrott / Oliver Miebach / Uwe Kretschmann, Magdeburg

ErlebnispädagogInnen, Ropes-Course-TrainerInnen

Ohne Regeln gehen wir nicht in die Höhe. Wenn Regeln oder Standards abgesteckt werden, ist erst die Sicherheit gewährleistet. In einem Kooperationsprojekt entstehen für die zwei 2 Spielmarkttage Seilelemente zum ausprobieren.

ganztägig
Aktion
Gelände
allgemein

SMARTE WELT– spielerisch begreifen

Olaf Menzel / Eric Giercke, Potsdam

Lehrende an einer Fachschule für Sozialpädagogik

Haben Sie sich schon mal gefragt, wie z.B. der Regensensor beim Autoscheibenwischer funktioniert oder ein Geldautomat die Scheine zählt oder wie man mit dem Handy die Heizung einschalten kann? Im Rahmen der digitalen Bildung gibt es die Möglichkeit mit Mikrocomputern (z.B. ARDUINO oder RASPBERRY) einfache smarte Gadgets zu entwickeln. Dies hilft zu verstehen, wie etwas funktioniert - das Gefühl von hilfloser Abhängigkeit von Technik löst sich. Erste Schulen (auch Grundschulen) arbeiten schon damit. Wir werden uns dem gern mit Interessierten (dies müssen keine Technik-Freaks sein) nähern. Mit etwas Hardware, einfachen Programmen und vor allem viel Phantasie können wir selber kreativ unsere Umwelt SMARTER gestalten. Dies ist kein klassischer Workshop, sondern eher ein Angebot, sich selber auszuprobieren, sich einzulassen, zu entdecken, zu verstehen und Ängste und Unsicherheiten zu nehmen - oder einfach zum Reden.

ganztägig
Aktion
Raum Hellblau
außerschulische Arbeit mit Kindern, Jugendarbeit, Schule

Tischfußball „Knopffußball” (Ungarisch: „gombfoci”) – Von Kinderspiel bis Sportspiel

Mr. Gabor Veress, Szigetszentmiklós (Hungary)

Volkskundler/Ethnograf, Museologe, emeritierter Museumsdirektor

Der Tischfußball – Knopffußball (ung. „gombfoci“) – verbreitete sich in Ungarn seit dem Anfang der 1900-er Jahre. Heute wird er Sektorballspiel („szektorlabda“) genannt. Dieses Spiel wurde in Ungarn entwickelt und durch ausgewanderten Ungaren in mehreren Ländern, sogar in Brasilien verbreitet. Der Tischfußball wird im geschlossenen Raum gespielt. Ein guter Spieler braucht Geschicktheit, Kreativität und Kombinationsfähigkeit. Tischfußball kann von Spielern verschiedenen Alters gespielt werden und ist eine interaktive Alternative zu Bildschirmspielen. Es gibt Bestrebungen, den Tischfußball als „Hungaricum“ anzuerkennen.

ganztägig
Aktion
15 max
Zelt (A) UNGARN
allgemein

10:30 Parallele Angebote

(entfällt) Mathe spielen

Dr. Aljoscha Jegodtka, Berlin

Referent in Fort- und Weiterbildung www.fruehe-mathematik.de

Mathematische Spiele machen Spaß: Es sind Spiele! Gleichzeitig nutzen sie spezielle mathematische Aspekte und leisten so einen Beitrag zur Entwicklung mathematischer Kompetenzen von Kindern. Es werden in diesem workshop verschiedene Spiele vorgestellt, die sich mit einfachen Materialien und wenig Aufwand in unterschiedlichen Settings spielen lassen. Schwerpunkt sind Spiele für Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahre. Es wird dabei zum einen gezeigt, wie die Spiele funktionieren und wie sie an den Entwicklungsstand von Kindern angepasst werden können. Zum anderen wird der mathematische Gehalt erläutert und hervorgehoben, welche mathematischen Entwicklungsschritte für die Kinder von besonderer Wichtigkeit sind.
Buchtipp: Aljoscha Jegodtka (2018): Mathe spielen. Impulse für die mathematische Bildung in der Kita. Herder-Verlag: Freiburg i.Br.

10.30 - 12.00
Workshop
Raum Orange
außerschulische Arbeit mit Kindern, Kindergarten, Kleinkinder

Aktivierung durch Theaterpädagogik

Joao Albertini, Berlin

Brasilianischer Theaterpädagoge, lebt in Berlin; Fachreferent Globales Lernen,

Aktivierungsansätze des Theaters der Unterdrückten (A. Boal) beim Einstieg in Bildung (in und außerhalb der Schule) mit Bezug zu Globalisierung. Vorgestellt werden Themen und v.a. praktische theaterpädagogische Übungen, mit denen Kinder, Jugendliche und Erwachsene für die Welt und ein Leben in ihr in Vielfalt, mit Toleranz etc. sensibilisiert, qualifiziert und aktiviert werden können. Da kurzweilige Rollenspiele im Mittelpunkt des Workshops stehen, eignet es sich auch für ein generationsübergreifende Nutzung (z.B. Eltern mit Kinder).

10.30 - 12.00
Workshop
30 max
Raum Türkis
außerschulische Arbeit mit Kindern, Jugendarbeit, Schule

Das Theatrale Mischpult

Ana-Svenja Kiesewalter, Berlin

Theaterpädagogin. Vorstandsarbeit, Projektleitung und Workshopleitung bei ACT e.V. (www.act-berlin.de) seit 2008. Arbeitsschwerpunkt: biografisch-partizipativen Theaterarbeit mit Jugendlichen.

Einführung und praktische Übungen zum Theatralen Mischpult von Maike Plath/ACT e.V. in der theaterpädagogischen Arbeit mit Jugendlichen: Das Mischpult-Prinzip beruht auf Demokratischer Führung und Transparenz von Wissen und ermöglicht partizipative Lern- und Gestaltungsprozesse. Nach dem Prinzip «open knowledge» durch Fragmentarisierung wird im theatralen Mischpult Fachwissen in kleinstmögliche Einheiten zerlegt und transparent zur Verfügung gestellt. Dadurch werden vielfältige Lern- und Gestaltungsmöglichkeiten eröffnet.

10.30 - 12.00
Workshop
20 max
Raum Lila
Jugendarbeit, Schule

Die Entdeckung der Stille

Corinna Liefeld / Katharina Richter, Potsdam

C. Liefeld: Bachelor of Art "Soziale Arbeit", Erzieherin, Diplom Sozialarbeiterin/-pädagogin (FH) / K. Richter: Systemisch-lösungsorientierte Therapeutin,/ Familientherapie (SG), Suchttherapeutin (VDR)

Im Alter von 4-10 Jahren versenken sich die Kinder meist spontan in Spiele und bestimmte Tätigkeiten. Während die Jüngeren phantasievoll ihre Umwelt deuten, hinterfragen die Älteren zunehmend kritisch-realistisch und sind an Sachinformationen interessiert. Die temperamentvolleren Kinder werden im Allgemeinen ein Angebot erwarten, dass ihren Welterkundungs- und eroberungsdrang anspricht, das Spaß und Spannung verspricht. Einem Stille-Angebot werden sie sich wahrscheinlich verhalten und neugierig nähern. Hier kann man andere Erwartungen von Kindern ansprechen, die sich auf ihren Sinn für eine ehrliche Auseinandersetzung mit der Welt, ihren Wunsch nach liebevollem, gerechtem, friedvollem Miteinander beziehen. Eine tiefe Erwartung wird erfüllt, wo sie ganze Zuwendung und ehrliche Kommunikation erfahren, die auch unbequemen Fragen über Tod, Wut und Leid nicht ausweichen. Das Bedürfnis nach Ruhe können sie entdecken. Der Spiel- und Spaßerwarteung kann innerhalb des Projektes mit spielerischen Umsetzungen, Zeiten zum Auspowern und Humor entgegengekommen werden.

10.30 - 12.00
Workshop
20 max
Raum Silber
Kindergarten, Schule

Ein Comic „Schnittregel Spiel-Pol“ – Zwischen Rausch und Regel zum Ziel

Anita Fuchs, Berlin

Freiberufliche Kommunikationstrainerin & kultur- und spielpädagische Kunstvermittlerin im Raum, mit 20 jähriger Bühnenbildgestaltungs- und Spielraumerfahrung {Set Design, M.F.A. / Bühnenbild_Szenischer Raum M.A.}

Ein Live-Schnittfolge-Spielraum, der visuelle Frames zum Schneiden und Kombinieren eines konkreten Spielinhaltes inklusive des dazugehörigen Regelwerks zur Verfügung stellt. Menschen simulieren, schaffen oder verbergen Wirklichkeiten durch das Spiel. Um diese Wirklichkeiten zu erfahren, werden Spielregeln festgelegt, die die Spontanität und die Improvisation der Impulse disziplinieren. Mein Spiel besteht aus Comic Frames, die aufgrund von Schnittregeln kombinierbar sind und in sich ein Regelwerk für 4 Spiele aus: Wettkampf, Identifikation, Strategie und Glück, veranschaulichen. Die Gesamtheit der entstehenden Kombinationen bestimmt das gebaute Spieluniversum der 4 Teams. Anhand von Schnittjokern: Comic Blasen, Leerframes und Blendenarten, als auch durch Spielgerätzugabe kann die Dramaturgie des Comics verändert und in ein größeres Erlebnisspannungsspielfeld gebracht werden. Alle 4 Comic Strips werden animiert und zum Leben erweckt.

10.30 - 12.00
Workshop
16 max
Raum Rosa
Erwachsenenbildung, Jugendarbeit, Schule

Ist Kindsein ein Kinderspiel?

Marie Friese, Berlin

Referentin Fachbereich Kindertagesbetreuung Sfbb, Multiplikatorin für Vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung

Kindsein ist gar nicht so einfach. „Das kannst du nicht, dafür bist du noch zu klein.“ „Sei nicht so vorlaut! “ Es gibt viele Regeln und Botschaften von Erwachsenen, die Kindheiten begleiten. Sie bestimmen das Zusammenleben von Kindern und Erwachsenen. Demnach spielen z.B. Kinder "nur", während Erwachsene „wichtiger“ Arbeit nachgehen. Schauen wir genau hin, erkennen wir: manche Regeln sind eigentlich Quatsch mit Soße, oder? Der Workshop lädt ein, staubige Regeln zu hinterfragen und mit adultismuskritischer Perspektiven auf Kinder- und Spielwelten zu blicken. Im Workshop begeben wir uns auf die Suche nach Regeln, die wir aus unserer Kindheit kennen. Welche Regeln benutzen wir davon noch immer im Zusammenleben und -arbeiten mit Kindern? Spielerisch stellen wir uns der Frage: Was wäre wenn wir nochmal Kind wären und unsere eigenen Regeln und Wünsche an Erwachsene aufstellen.

10.30 - 12.00
Workshop
16 max
Raum Lindgrün
außerschulische Arbeit mit Kindern, Eltern, Kindergarten

Regeln und Grenzen im Kindersmuseum spielend entdecken

Hannah Foster, Budapest (Hungary)

museum curator

Keine Panik – Spielen hilft immer! Wir müssen nicht wissen, was die Zukunft bringt und die Kinder darauf vorbereiten. Wenn wir in der Gegenwart dafür sorgen, dass Lernfreude und Neugier der Kinder erhalten bleiben, müssen wir uns um ihre Zukunft keine Sorgen machen. Deshalb gründen wir in Budapest ein Kindermuseum. Dort können Kinder Regeln, Gesetzmäßigkeiten und Grenzen spielend entdecken. Wir werden über diese ganz andere Form des Lernens gemeinsam ins Gespräch kommen und selbst zu Entdeckern und Entdeckerinnen werden.

10.30 - 11.30
Workshop
Raum Weiß
außerschulische Arbeit mit Kindern, Jugendarbeit

Regeln von innen oder außen? Die Spielpraxis in Godly Play

Dr. Martin Steinhäuser, Moritzburg

Professor für Gemeindepädagogik, Godly Play-Fortbildner

Konkrete Beispiele aus der Praxis von Godly Play verhelfen den Teilnehmenden zu erweiterten Kenntnissen und zur Reflexion ihrer eigenen spiel- und religionspädagogischen Erfahrungen und Ideen. Besonderes Augenmerk liegt auf dem eigentümlichen Freiheitspotential eines von innen heraus geregelten Spielraums. Gemeinsam wollen wir die These erkunden: Je mehr Regeln von innen (aus dem Spielvollzug und den Spielenden) heraus Geltung erlangen, umso stärker kann der Außencharakter „gesetzter" Regeln in den Hintergrund treten und umso größer wird der erlebbare Raum von Freiheit im Prozess des Spiels. Gefragt wird dabei auch, wie Regeln eigentlich "entstehen". Methoden im Workshop: Präsentation, Erfahrungsaustausch, Diskussion

10.30 - 12.00
Workshop
30 max
Zelt D
außerschulische Arbeit mit Kindern, Jugendarbeit, Kindergarten, Schule

Spaß an der Pädagogik und die Lust an Regeln

Wolfgang Leirer, St. Pölten (Austria)

Studienleiter des Masterlehrgangs "Soziokulturelle Animation - Gruppen spielend leiten"

Spiel, Unterricht, das Leben an sich braucht Regeln. Oder nicht? Kann das Leben auch ohne Regeln funktionieren? Mit Methoden der Erlebnis- und Spielpädagogik probieren und testen Sie, liebe/r Teilnehmer/in, wie sich Regeln anfühlen, wie es ist, wenn die Spieler/innen selbst ihre Regeln erfinden und gestalten. Für Ihre pädagogische Praxis nehmen Sie sich hier mit Sicherheit das eine oder andere mit. Der Erlebnispädagoge und Jurist Wolfgang Leirer begleitet Sie durch diesen Workshop, bei dem Sie allerdings gerne auch manches über sich selbst lernen können...

10.30 - 12.00
Workshop
30 max
Raum Gelb
Erwachsenenbildung, Jugendarbeit, Schule

Spieleanwendung mit pädagogischer Zielsetzung während des Grundschulunterrichts

Agnes Ruzsa/ Judit Bence/ Anna Malnasi Csizmadia, Budapest (Hungary)

2 primary school teachers and a special needs teacher

Die Anwendung der Spiele während des Lernprozesses ist schon seit Langem bekannt, ihre fundamentale Signifikanz in jeden Gebiete des Unterrichtes wurde jedoch nur unlängst allgemein wahrgenommen. Das Ziel unseres Workshops ist einige Spiele und Methoden vorzustellen, die wir in unserer ungarischen Grundschule „Schatzjäger” – die erste alternative Schule in unserem Land – benutzen. Die Spiele, die wir präsentieren wollen, sind von uns ausdrücklich für pägagogische Zwecke verwendet. Wir benutzen unterschiedliche Spiele um spezielle kognitive Bereiche zu entwickeln. Dies kann die Enwicklung aller Fähigkeitsarten beinhalten: von Sprache, Konzentration, Kreativität, logisches und abstraktes Denken zu physischen Fähigkeiten wie Hand-Auge-Koordination, räumliches Bewusststein und motorische Funktionen. Wir laden Sie ein mit uns Spiele auszuprobieren, die für die Anregung des Unterrichtsmilieus effizient verwendet werden können.

10.30 - 11.30
Workshop
15 max
Raum Blau
außerschulische Arbeit mit Kindern, Kindergarten, Schule

Spielerisch lernen - Lernspiele in Unterricht und Training zum Spracherwerb und darüber hinaus

Petra Bodenstein, Moringen OT Großenrode

Dipl.-Übersetzerin, Zertifizierte Suggestopädin seit 1995; Seminarleiterin, Sprach- und Kommunikationstrainerin seit 1983

Spiele mit und um Regeln! Wer eine Sprache erlernt, muss sich notgedrungen mit deren Regeln befassen und diese lernen. Auch die englische Sprache, so einfach deren Erwerb in der heutigen Zeit erscheint, stellt da keine Ausnahme. In diesem Workshop erfahren Sie, wie Sie diese Regeln auf spielerische Weise vermitteln können, wie ihre Schüler und Teilnehmerinnen diese spielerisch erlernen. Nicht nur geeignet für Englisch-Trainerinnen und -lehrer! Alle Beispiele sind anwendbar auf andere Sprachen und darüber hinaus viele davon auch auf die Vermittlung von Sachthemen.

10.30 - 12.00
Workshop
12 max
Raum Rot
allgemein

TOP Spiele der homoludens.hu Spielhäuser und Spiel-Festivals

Janos Csanyi, Budapest (Hungary)

Chefredakteur Internet Spielhaus, Chairman homoludens.hu Association, Erfahrungen mit über einhudert Events und vier Spielefesten jährlich, mehr als 13.000 Spielinformationen im Internet Spielhaus.

Vorstellung des homoludens.hu Vereins. Auswahl unserer erfolgreichsten Spiele: regelmäßige und unregelmäßige Spiele, Indoor und Outdoor, mit Werkzeugen und ohne Werkzeuge, für Teams und Einzelpersonen, Kinder und Erwachsene. Methode: Spiele, Übungen.

10.30 - 12.00
Englisch / Deutsch, Workshop
Zelt (A) UNGARN
außerschulische Arbeit mit Kindern, Eltern, Jugendarbeit

Zeichne dein Computerspiel

Michael Lange, Berlin

Medienpädagoge

Du wolltest schon immer ein eigenes Computerspiel erstellen? Hier kannst du dein ganz persönliches Jump’n‘Run gestalten, mit allem Drum und Dran. Erstelle deinen Charakter, fantastische Welten, gruselige Monster und tricksige Level. Alles was du dafür brauchst, sind bunte Holzklötzchen oder ein Blatt Papier und farbige Stifte. Im Workshop können verschiedene Apps ausprobiert werden, die einen kreativen Umgang mit Computerspielen vermitteln.

10.30 - 12.00
Workshop
15 max
Raum Grün
außerschulische Arbeit mit Kindern, Jugendarbeit, Schule

Zwischen Identitäten - Spielend Dialoge führen

Dr. Zsuzsanna Agora / Dr. habil. Edit Gilbert, Pécs (Hungary)

Agora: Historikerin und predoc in Sozialpsychologie / Gilbert: Literaturwissenschaftlerin, Bibliotherapeutin

Ziel des Workshops ist es, das Konzept eines Kommunikationsspiels vorzustellen, das wir (Forschungsgruppe Kultur-Identität-Geschichte) im Laufe der Jahre, gemeinsam mit Studierenden an der Universität Pécs (Ungarn) erarbeitet haben. Das Spiel ist besonders geeignet, wenn man Erwachsene, Kinder, verschiedene Kulturen oder Generationen in den Dialog bringen will. Dabei ergibt sich auch die Möglichkeit über sich selbst und die MitspielerInnen immer etwas Neues zu lernen und neue Wissensinhalte spielerisch anzueignen. Im Rahmen des Workshops bekommen Sie Informationen über den theoretischen Hintergrund des Spiels, Sie können zwei bisher erarbeiteten Varianten (Lokale Identitäten fördern und Schicksale in Europa) kennen lernen und ausprobieren. Das Konzept bietet grenzenlose Möglichkeiten für die Weiterentwicklung, daher wollen wir Ihnen auch den Anreiz geben, dass Sie selber zu EntwicklerInnen werden.

10.30 - 12.00
Workshop
30 max
Raum Indigo
Eltern, Jugendarbeit, Schule

11:00 Parallele Angebote

Aus Müll Bewegungsspiele bauen

Klaus Pöhlmann, Gunzenhausen

Spieleerfinder. Bin Legasteniker, komme aus der Sonderschule und habe keinen Beruf, Schreiben gehört nicht zu meinen Gaben. Dafür kann ich Menschen mit meinen Spiel-Ideen begeistern

Was kann man alles aus alten Tennisbällen, alten Plastikflaschen, Papprohren oder Gummi bauen? Zum Beispiel: Klettspiele und Musikinstrumente und noch viel mehr. Ich zeige, wie man die Spiele baut und was für Werkzeuge man braucht. Im Anschluss spielen wir die Spiele. Sie sind für Alt und Jung von 2 bis 100 Jahren geeignet.

11.00 - 12.00
Workshop
45 max
Zelt E
allgemein

Kirchenpädagogik

Lars Schwenzer / Anja Beck

 

11.00 - 12.30
Workshop
Kirche
allgemein

Wie Spielen mit Regeln Gesellschaft gestaltet

Günther Ogris, MA, Wien (Österreich)

Geschäftsführer und wissenschaftlicher Leiter des sozialwissenschaftlichen Institutes SORA, Wien

Auch die Demokratie kann als ein Set von Spielregeln verstanden werden - als Spielregeln, die für das Zusammenleben über Grenzen hinweg von Bedeutung sind. Diese Spielregeln sind kein Naturgesetzt, sondern selbst Resultat von politischen Prozessen. Der Vortrag konzentriert sich auf den Zusammenhang zwischen Spiel, Kreativität und politischem Engagement auch im Hinblick auf die Europawahl am 26. Mai 2019

11.00 - 12.30
Fachvortrag, Simultanübersetzung
50 max
Raum Gold
allgemein

12:00 Integrationstanz

Integrationstanz - der ganze Spielmarkt tanzt

Verein KLANZA , Warszawa (Poland)

Lehrer und Dozenten der Warschauer Abteilung im Polnischer Verein von Pädagogen und Animatoren KLANZA

Wir wollen versuchen, "alle" Spielmarkt-TeilnehmerInnen zu einem großen, gemeinsamen Integrationstanz zu animieren und Synergien zu erzeugen. Die Choreografie ist speziell so erarbeitet worden, dass jeder sie schnell und mit Leichtigkeit erlernen und behalten kann. Durch den häufigen Partnerwechsel haben die Teilnehmer die Möglichkeit, zumindest für einen kurzen Moment, Kontakt mit einer größeren Anzahl von Personen aufzunehmen.

12.00
Aktion
Wiese
allgemein

12:30 Parallele Angebote

Barfuß die Bibel entdecken. Kooperative Abenteuerspiele für die kirchliche und schulische Praxis

Dr. Dieter Altmannsperger und Bianca Dieckmann, Berlin

Leiter des Referates Religionsunterricht der EKBO und Schulpfarrerin in Spandau

Kooperative Abenteuerspiele haben inzwischen einen festen Platz in der pädagogischen Arbeit und sind aus gut geleiteten Gruppenprozessen nicht mehr wegzudenken. Und sie haben noch ein außergewöhnliches religionspädagogisches Potential: Mit kooperativen Aufgaben, die Spiel und Abenteuer verbinden, werden biblische Geschichten aufgeschlossen und in die Gegenwart geholt. Im Workshop werden kooperative Abenteuerspiele zur Bibel ausprobiert und auf ihre Wirksamkeit hin befragt. Voraussetzung für die Teilnahme: Interesse an Abenteuerpädagogik, Bereitschaft Spiele auszuprobieren und barfuß zu spielen.

12.30 - 14.00
Workshop
25 max
Raum Rot
außerschulische Arbeit mit Kindern, Jugendarbeit, Schule

Break the rules, please!

Adam Tůma / Ján Smolka / Tadeáš Venzara, Gerwisch

Mgr. in Gesundheitsförderung / Körpererziehung und Sport/ Erlebnispädagogik

Wir möchten ein Spiel aus dem Bereich der Erlebnispädagogik vorstellen, bei dem du Regeln brechen sollst, um ein Ziel zu erreichen. Du bist herzlich eingeladen, in die Welt des Spiels einzutreten, mit allem, was das bedeutet - dich in neuen Situationen zu testen, die Flowzone zu spüren, wieder ein kleines Kind zu werden, etwas Neues für deinen Alltag zu lernen und nicht zuletzt - die Regeln zu brechen! Wir freuen uns auf dich!

12.30 - 14.00
Englisch / Deutsch, Workshop
20 max
Zelt E
Erwachsenenbildung, Jugendarbeit, Schule

Bucket drumming

Philipp Elsner, Potsdam

freiberuflicher Musiker und zertifizierter Bandcoach

Im Rahmen des Workshops stellen wir die Methode "bucket drumming" vor. Als "bucket drumming" wird das Trommeln auf einem Eimer bezeichnet. Wir werden dabei aktiv dazu anregen, die buckets (Eimer) als ideales Mittel für die Gruppen- und Einzelarbeit im Rahmen von Projekten zu nutzen. Wir werden gemeinsam mit den Teilnehmenden in den Austausch treten, in diese moderne Bildungsmethode eintauchen sowie Anregungen für musikalische Projekte zur Verfügung stellen. Seit 2010 betreibt die Stiftung SPI in den Projekten ZPOP (Zentrum für Popularmusik) und "Mach Musik" in Potsdam erfolgreich kulturelle Bildungs- und sozialpädagogisch orientierte Projektarbeit mit dem Medium Musik (speziell Popularmusik). Dazu gehören Feriencamps, Workshops, Kurse und Fort- und Weiterbildungen für Fachkräfte. Musikalische Vorkenntnisse sind für eine Teilnahme nicht notwendig.

12.30 - 14.00
Workshop
16 max
Raum Schwarz
außerschulische Arbeit mit Kindern, Erwachsenenbildung, Jugendarbeit

Das Theatrale Mischpult

Ana-Svenja Kiesewalter, Berlin

Theaterpädagogin. Vorstandsarbeit, Projektleitung und Workshopleitung bei ACT e.V. (www.act-berlin.de) seit 2008. Arbeitsschwerpunkt: biografisch-partizipativen Theaterarbeit mit Jugendlichen.

Einführung und praktische Übungen zum Theatralen Mischpult von Maike Plath/ACT e.V. in der theaterpädagogischen Arbeit mit Jugendlichen: Das Mischpult-Prinzip beruht auf Demokratischer Führung und Transparenz von Wissen und ermöglicht partizipative Lern- und Gestaltungsprozesse. Nach dem Prinzip «open knowledge» durch Fragmentarisierung wird im theatralen Mischpult Fachwissen in kleinstmögliche Einheiten zerlegt und transparent zur Verfügung gestellt. Dadurch werden vielfältige Lern- und Gestaltungsmöglichkeiten eröffnet.

12.30 - 14.00
Workshop
20 max
Raum Lila
Jugendarbeit, Schule

GG20. Spiel (nicht) mit den Grundrechten unserer Demokratie

Carla, Claudia / Kühhirt, Claudia, Rostock

Studienleiterinnen bei der Evangelischen Akademie der Nordkirche: Studienleiterin für gesellschaftspolitische Jugendbildung / Studienleiterin für Demokratiebildung

Unser Grundgesetz wird 70 Jahre alt. Sich mit Lust und Interesse mit unseren Grundrechten zu beschäftigen und ihre Bedeutung für das eigene Leben und unser Miteinander zu erkennen, dafür gibt es das viersprachige Spiel "GG20". Unter Regie der Ev. Akademie der Nordkirche und ihren Regionalzentren für demokratische Kultur wurde das Spiel von Demokratiepädagoginnen und -pädagogen entwickelt. Spielerisch kann gelernt werden, was zum Beispiel das „Petitionsrecht“ ist und was eigentlich "Vergesellschaftung" meint und warum das „Briefgeheimnis“ immer noch wichtig ist, selbst wenn man keine Briefe schreibt. Achtung: Ein Monster treibt sein Unwesen und gefährdet unser friedliches Miteinander. Wir spielen, diskutieren und reflektieren anschließend wie das Spiel zu Hause, in der Schule oder der Jugendgruppe nutzbar gemacht werden kann.

12.30 - 14.00
Workshop
25 max
Raum Indigo
Erwachsenenbildung, Jugendarbeit, Schule

Imago in der Pädagogik - Empathie spielerisch erleben und vermitteln

Ilka Wiegrefe und Viktor Bauernfeind, Wien

Leitung Team Präsent - Institut für Gewaltprävention und Beziehungskultur/A-Wien, Psychosoziale Berater/in, Lerncoach, Imago-Coach, Referentin, L.E.O.-Award Preisträgerin, Kinder- und Schulbuch Autor/in, Sozialpädagoge, Kinderliedermacher

Sichere, empathische Verbindungen führen zu erhöhtem Lehr- und Lernerfolg. Lernen Sie anhand von einfachen Regeln und Tools aus der tiefenpsychologischen "Imago"-Methode spielerisch revolutionäre Inhalte über Beziehungsmanagement und Kommunikationsmöglichkeiten abgestimmt auf den pädagogischen Alltag kennen. Gemeinsam erweitern und vertiefen wir psycho-soziale Kompetenzen mit neuen und spannenden Inhalten. Im Workshop wechseln Theorieinputs mit Liedern und praktischen Übungen aus unserem BeziehungsKULTur Buch (ab 5 Jahren) "Habe ich dich gehört?" In Österreich ist dieses ein vom Bundesministerium für Bildung anerkanntes Schulbuch für die 1.-4. Schulstufe Deutsch und Sachunterricht fächerübergreifend. Mit der Autorin Ilka Wiegrefe und dem Kinderliedermacher Viktor Bauernfeind.

12.30 - 14.00
Workshop
Raum Orange
außerschulische Arbeit mit Kindern, Kindergarten, Schule

Mathematik beginnt mit dem Eierkarton - Einführung in das Therapiekonzept der Göttinger Zahlenbilder

Harald Schmidt, Göttingen

Dyskalkulietherapeut - Spieleerfinder (Mungo-Verlag "Spielend Mathematik lernen!")

Auf der Grundlage des Eierkarton-Schemas (2 mal 5) für die gegliederten Zahlenmengen im Zahlenraum bis 10 und über den Zehnerübergang hinaus wird ein in vielen Therapiestunden erprobtes Konzept vorgestellt. Nach diesem Konzept lernen Kinder Zahlenmengen sinnvoll zu gliedern, um damit besser zu rechnen und Rechenvorteile auszunutzen. Dieses Konzept ist von der Handlungsebene über die bildliche Vorstellung und symbolische Darstellung bis hin zur differenzierten Automatisierung für alle Grundrechenarten anwendbar und kann sowohl spielerisch als auch im systematischen abwechslungsreichen Training eingesetzt werden.Im Workshop werden vom Referenten selbst entwickelte und erprobte Ideen zur Herstellung von Spielen und anderen Materialien vorgestellt.

12.30 - 14.00
Workshop
24 max
Raum Rosa
Eltern, Heilpädagogik, Schule

Mit Spiel die Welt erleben und erkunden

Ruth Dommer-Sesay, Berlin

Pädagogin; Fachreferentin Globales Lernen

Spielend die Welt entdecken und begreifen - das ist ein Ansatz der modernen, auch auf das Verstehen und Leben in einer globalisierten Welt zielenden Pädagogik (u.a. Lernen in globalen Zusammenhängen). Vorgestellt werden praktische Ansätze dieser Art für die Kinder-, Jugend- und Familienbildung in und außerhalb der Schule. Anleitungen werden präsentiert und v.a. praktisch ausprobiert. Im Mittelpunkt stehen Spiele und Spielsituationen, die Zugänge zu Afrika, Asien und Lateinamerika ermöglichen. Da es vor allem um die praktische Anwendung des Spiel geht, ist der Workshop auch für Familien geeignet. Fachkräfte erhalten individuelle Beratung.

12.30 - 14.00
Workshop
20 max
Raum Bronze
außerschulische Arbeit mit Kindern, Kindergarten, Schule

New Games - das regelt sich von selbst?!

Jan Koch, Chemnitz

FK Soziale Arbeit, Referent für Spiel- und Gruppenpädagogik sowie Rechtsfragen in der Jugendarbeit, päd. MA der Herbergsleitung Thalheim und der Akademie Ehrenamt Chemnitz, Projektleiter Die Vereiser

Im Mittelpunkt steht das Spiel! Euch erwarten Großgruppenspiele aus dem reichen Fundus von New Games, alten und neuen, kooperativen und Konkurrenzspielen bis zu 100 Personen. Das verheißt vor allen Dingen eines: viel Spaß! Wer jemals versucht hat, Omas Rommé-Regelwerk zu durchbrechen, wird sich wohl kaum danach sehnen, komplizierte Regeln in einer Großgruppe zu klären. Also fällt die Auswahl auf Spiele, die sich fast von selbst erklären oder Regeln wachsen lassen. Und falls einmal nicht, dann regeln wir das! Mit allen mitspielenden Menschen! Dies verspricht einen recht dynamischen Prozess, daher gibt es die letztendliche Spieleliste erst nach dem Spielmarkt per E-Mail. Ob auf dieser Liste wohl auch ein Spiel ganz ohne Regeln stehen wird?

12.30 - 14.00
Workshop
100 max
Wiese an der Fachschule
außerschulische Arbeit mit Kindern, Erwachsenenbildung, Jugendarbeit

Origamispielzeuge

Enikő Orient, Budapest (Hungary)

Textilkünstlerin, Universität der Kunstgewerbe Budapest, Kunstlehrerin

Ziel des Workshops: Aus dem einfachsten Material, dem Papier ein 3D-Spielzeug selbst zu machen. Die Auswirkungen des Origami Faltens auf die Fähigkeitenentwicklung sind u. a.: körperlich-physiologische (die Fingerfertigkeit), sinnliche, (Orientierungssinn, visuelle, räumliche Fertigkeiten), Memorieförderung, zwischenmenschliche Beziehungen (Toleranz, Hilfeleistung). Das Spiel verleiht Erfolgsergebnis vom Kinder- bis zum Erwachsenenalter durch das selbstgemachte, nachhaltige Endprodukt.

12.30 - 14.00
Workshop
10 max
Zelt (A) UNGARN
außerschulische Arbeit mit Kindern, Eltern, Schule

Playing with Gender

Sarah Brune / Robert Dommroese, Magdeburg

Sarah Brune (Erziehungswissenschaften B.A., Referentin für Geschlechtervielfalt)/Robert Dommroese (Soziale Arbeit M.A., Bildungsreferent für Jungen*arbeit)

Im Rahmen des Workshops lernen die Teilnehmer_innen CrossDressing als Methode des Empowerments kennen. Hierzu werden die Teilnehmenden eingeladen, Kleidungsstücke und Kosmetik zu nutzen, um in andere Geschlechterrollen zu schlüpfen. Ziel ist die Auseinandersetzung mit Geschlechtergrenzen und das kritische Hinterfragen von Stereotypen.

12.30 - 14.00
Workshop
15 max
Raum Weiß
Eltern, Erwachsenenbildung, Jugendarbeit

Regenbogenkompetenz in der pädagogischen Praxis

Tanja Allerberger, Pfaffstätten (Austria)

Sozialpädagogin; Spielpädagogin; Freizeitpädagogin; Lehrende am Bundesinstitut für Sozialpädagogik, Baden, Österreich

Diversität ist in allen Bereichen pädagogischer Arbeit ein Thema. Während es für viele Diversitätsbereiche bereits klare pädagogische Konzepte gibt, ist jener der sexuellen Orientierung und der geschlechtlichen Vielfalt bisher wenig beachtet worden. Das Thema wird immer noch als "ganz persönlich" betrachtet, als etwas, das "nur im Schlafzimmer“ relevant ist. Ist es nicht. Sexuelle Orientierung und geschlechtliche Identität prägen alle Bereiche des Lebens und damit auch jene, wo Menschen im Kontext von Bildung und Freizeit zusammenkommen. Ziel des WS ist es, einen Teil Regenbogenkompetenz zu erlangen, also jene Kompetenz, die dazu ermächtigt, mit sexueller und geschlechtlicher Vielfalt adäquat umzugehen. Der WS beinhaltet einen kurzen Input zum Thema Regenbogenkompetenz und den dazugehörigen Fertigkeiten, sowie Übungen und Spiele, die sowohl der eigenen Auseinandersetzung dienen als auch Handlungsstrategien für den Transfer in die eigene Praxis bieten sollen.

12.30 - 14.00
Workshop
30 max
Raum Türkis
außerschulische Arbeit mit Kindern, Jugendarbeit, Schule

Schwedische Outdoorpädagogik

Daniel Backgård, Bromma (Sweden)

Pedagogue, supervisor and outdoor pedagogue

Schwedische Outdoor-Pädagogik für Gruppen. Anschließend werden wir unsere Erfahrungen reflektieren. Die schwedische Outdoor-Pädagogik (schwedisch: „Utepedagogik“) ist von der reformpädagogischen Idee des skandinavischen „Friluftsliv“ und der Bewegung des „Outward Bound“ beeinflusst. Ziel ist es, persönliche Werte durch naturbasierte Bewegungsinterventionen und die Vermeidung von Stress sowie die Verbesserung der Kommunikation in Gruppen zu verändern. Lernen Sie ausgewählte Methoden der Outdoor-Pädagogik kennen, die wir in Schweden praktizieren.

12.30 - 14.00
Workshop
45 max
Zelt D
allgemein

Spiele mit Alltagsmaterialien – Papprollen, Eierkartons & Co.

Martin Stief, Flecken Zechlin

Diplom Sportwissenschaftler, Fachpädagoge für Psychomotorik, Sportlehrer, Dozent

Kinderspiel ohne Alltagsmaterialien? Kaum vorstellbar! Gerade die Sachen die uns im Alltag begegnen sind voller Spielideen und kreativen Möglichkeiten. Neue Funktionen und Inhalte zu finden lässt uns unsere Umwelt wahrnehmen und fördert die Sach-, Ich- und Sozialkompetenz. Es werden unterschiedliche Materialien vorgestellt und zusammen Übungen, Spiele und Regeln entwickelt und aufgezeigt, welche in der Praxis leicht umgesetzt werden können. Vor Allem in kleinen Räumen und ohne großes Budget bieten diese Materialien viel Spass und Förderung. (kleines Handout wird ausgehändigt)

12.30 - 13.30
Workshop
20 max
Blau
Kindergarten, Kleinkinder, Schule

SPIELE nicht MIT Regeln, sondern mit REGELN

Dahlia Hedemann, Rastede

Freiwilliges Kulturelles Jahr im Ev. Bildungshaus Rastede, Amateurschauspielerin an der Landesbühne Wilhelmshaven

Manchmal helfen sie und manchmal stehen sie auch einfach im Weg, die Regeln. Wer kennt es nicht? Anleitungen, Regeln, die einem sagen wie man sich verhalten soll. In der Schule, in der Familie, im Theater, auf der Arbeit, eigentlich überall in der Gesellschaft. Doch damit ist heute Schluss! Wir benutzen Regeln nicht um sie zu befolgen, sondern um mit ihnen zu spielen, sie neu zu erfinden, umzudrehen oder einfach über Bord zu werfen. Also: Kopf auf links drehen, querdenken und Spielen! Freuen Sie sich auf einen Workshop in dem alles möglich sein kann, wenn wir mit den Regeln spielen und nicht die Regeln mit uns!

12.30 - 13.30
Workshop
16 max
Raum Lindgrün
Jugendarbeit, Schule

Transparente Papiersterne und Origami

Szilvia Hunyadvári / Johanna Bakó, Budapest (Hungary)

Verpackungsdesignerin, Universität der Kunstgewerbe, Budapest

Die Essenz des Fenstersterne ist das Licht. Licht macht das Mischen von Farben und Formen sichtbar – in unendlichen Variationen. Sie können Farbenlehre und Geometrie während des Spiels spielen lernen, so ist dieser Workshop aus pädagogischer Sicht empfohlen.

12.30 - 14.00
Workshop
10 max
Zelt (A) UNGARN
Eltern, Jugendarbeit, Schule

Unvereinbarte Regeln und Annahmen - Glaubenssätze in der Bildungsarbeit

Matthias Beutler, Berlin

Bildungsreferent für Globales Lernen und Antidiskriminierung, Theatertherapeut

Oft sind es gerade unvereinbarte Regeln und stille Annahmen, die die Zusammenarbeit im Team, aber auch die Arbeit mit der Zielgruppe maßgeblich beeinflussen. Unsere eigenen Auffassungen von einem Umgang mit Aufgaben, Anforderungen oder Konflikten, aber auch geteilte und nicht geteilte stille Vereinbarungen im Umgang mit z.B. Hierarchie, Harmonie oder Nähe/Distanz prägen uns in unserer Arbeit. Im Workshop steht ein Austausch im Vordergrund, wie solche verinnerlichten Regeln und Annahmen, sogenannte Glaubenssätze, die Kommunikation und das Miteinander beeinflussen. Es wird aber auch die Chance geben durch spielerischen Methoden eigene Glaubenssätzen aufzuspüren und zu hinterfragen.

12.30 - 14.00
Workshop
20 max
Raum Silber
Erwachsenenbildung, Heilpädagogik, Jugendarbeit

Vorstellung des VillaCircus Bonini aus Calvörde

Circus Knopf (Antje Hildebrandt), Tangermünde, OT Miltern

Freischaffende Circusdirektorin

Mitmenschen erleben – ein Projekt der besonderen Art: Circus Knopf und 12 BewohnerInnen des Wohnheims für Menschen mit Behinderung der Ev. Stiftung Neinstedt in Calvörde haben im nunmehr dreizehnten Jahr wieder eine Woche lang jongliert, sinniert, trainiert, probiert und präsentieren Euch ihr eigenes Circusprogramm. Für alle zwischen 4 und 104 Jahren – hereinspaziert!

12.30 - 13.30
Aufführung
Zelt C
allgemein

Zeichne dein Computerspiel

Michael Lange, Berlin

Medienpädagoge

Du wolltest schon immer ein eigenes Computerspiel erstellen? Hier kannst du dein ganz persönliches Jump’n‘Run gestalten, mit allem Drum und Dran. Erstelle deinen Charakter, fantastische Welten, gruselige Monster und tricksige Level. Alles was du dafür brauchst, sind bunte Holzklötzchen oder ein Blatt Papier und farbige Stifte. Im Workshop können verschiedene Apps ausprobiert werden, die einen kreativen Umgang mit Computerspielen vermitteln.

12.30 - 14.00
Workshop
15 max
Raum Grün
außerschulische Arbeit mit Kindern, Jugendarbeit, Schule

13:00 Parallele Angebote

mitMUSIKregelnSPIELen und TWIRLS plays Bach

Ulrich Hansmeier / Nicolas Schulze / Alexander Beierbach, Berlin

Dipl. Soz.päd., Arbeit mit Kindern im Kirchenkreis Teltow-Zehlendorf, Schwerpunkt Theater und Musik

Im Workshop werden Methoden vorgestellt, um mit Regeln der Musik spielerisch umzugehen. Dazu steht eine große Anzahl an ungewöhnlichen Instrumenten - Psalter, Harfe, Pipedream, Orffsche Instrumente - zur Verfügung. Wie gut sich die vorgestellten Methoden bei der Erzählung von biblischen Geschichten einsetzen lassen, werden wir exemplarisch an der Jonageschichte aufzeigen und erproben.
Im Anschluss an den Workshop erleben sie Musik von Johann Sebastian Bach als Spielball des Duos TWIRLS. Was geschieht, wenn das Original in heutige, moderne Sprache übersetzt wird? Welche Interpretationen werden möglich, wenn die Musik Bachs spielerisch variiert und Schritt für Schritt erweitert und zerlegt wird?

13.00 - 14.30
Workshop
Kirche
außerschulische Arbeit mit Kindern, Jugendarbeit, Schule

Welche Regeln gelten? Inklusives Spielen – Aktions- und Gemeinschaftsspiele mit Menschen mit und ohne Behinderung

Matthias Kipke, Dresden

Diplom Religions- und Gemeindepädagoge (FH); Heilpädagogische Ausbildung; Mitarbeiter im Referat JuB - Jugendarbeit Barrierefrei im Ev.-Luth. Landesjugendpfarramt Sachsen

Spielen bringt näher, spielen verbindet. Funktioniert das auch in einer Gruppe mit Menschen mit und ohne Behinderung? Im Workshop werden Grundstrategien des gemeinsamen Spielens und der Spielpädagogik erörtert. Mit Praxisübungen soll der pädagogische und mitmenschliche Lernprozess in (heterogenen, inklusiven) Gruppen das ihm nötige Gewicht verliehen bekommen. Und wir werden merken: "Regeln sind zum Ändern da". Spiel wird als Mittel zum Zweck für ein inklusives Miteiander erlebt. Lernen durch Erfahrung: Im Workshop - für unsere Gruppen - für mich. Material: Hinweise auf Spielmaterial, Literatur, Zusammenfassung des WS in Papierform oder digital erhältlich

13.00 - 14.00
Workshop
20 max
Raum Gelb
allgemein

14:30 Parallele Angebote

(entfällt) Mathe spielen

Dr. Aljoscha Jegodtka, Berlin

Referent in Fort- und Weiterbildung www.fruehe-mathematik.de

Mathematische Spiele machen Spaß: Es sind Spiele! Gleichzeitig nutzen sie spezielle mathematische Aspekte und leisten so einen Beitrag zur Entwicklung mathematischer Kompetenzen von Kindern. Es werden in diesem workshop verschiedene Spiele vorgestellt, die sich mit einfachen Materialien und wenig Aufwand in unterschiedlichen Settings spielen lassen. Schwerpunkt sind Spiele für Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahre. Es wird dabei zum einen gezeigt, wie die Spiele funktionieren und wie sie an den Entwicklungsstand von Kindern angepasst werden können. Zum anderen wird der mathematische Gehalt erläutert und hervorgehoben, welche mathematischen Entwicklungsschritte für die Kinder von besonderer Wichtigkeit sind.
Buchtipp: Aljoscha Jegodtka (2018): Mathe spielen. Impulse für die mathematische Bildung in der Kita. Herder-Verlag: Freiburg i.Br.

14.30 - 16.00
Workshop
Raum Orange
außerschulische Arbeit mit Kindern, Kindergarten, Kleinkinder

Aktivierung durch Theaterpädagogik

Joao Albertini, Berlin

Brasilianischer Theaterpädagoge, lebt in Berlin; Fachreferent Globales Lernen,

Aktivierungsansätze des Theaters der Unterdrückten (A. Boal) beim Einstieg in Bildung (in und außerhalb der Schule) mit Bezug zu Globalisierung. Vorgestellt werden Themen und v.a. praktische theaterpädagogische Übungen, mit denen Kinder, Jugendliche und Erwachsene für die Welt und ein Leben in ihr in Vielfalt, mit Toleranz etc. sensibilisiert, qualifiziert und aktiviert werden können. Da kurzweilige Rollenspiele im Mittelpunkt des Workshops stehen, eignet es sich auch für ein generationsübergreifende Nutzung (z.B. Eltern mit Kinder).

14.30 - 16.00
Workshop
30 max
Raum Türkis
außerschulische Arbeit mit Kindern, Jugendarbeit, Schule

Die Entdeckung der Stille

Corinna Liefeld / Katharina Richter, Potsdam

C. Liefeld: Bachelor of Art "Soziale Arbeit", Erzieherin, Diplom Sozialarbeiterin/-pädagogin (FH) / K. Richter: Systemisch-lösungsorientierte Therapeutin,/ Familientherapie (SG), Suchttherapeutin (VDR)

Im Alter von 4-10 Jahren versenken sich die Kinder meist spontan in Spiele und bestimmte Tätigkeiten. Während die Jüngeren phantasievoll ihre Umwelt deuten, hinterfragen die Älteren zunehmend kritisch-realistisch und sind an Sachinformationen interessiert. Die temperamentvolleren Kinder werden im Allgemeinen ein Angebot erwarten, dass ihren Welterkundungs- und eroberungsdrang anspricht, das Spaß und Spannung verspricht. Einem Stille-Angebot werden sie sich wahrscheinlich verhalten und neugierig nähern. Hier kann man andere Erwartungen von Kindern ansprechen, die sich auf ihren Sinn für eine ehrliche Auseinandersetzung mit der Welt, ihren Wunsch nach liebevollem, gerechtem, friedvollem Miteinander beziehen. Eine tiefe Erwartung wird erfüllt, wo sie ganze Zuwendung und ehrliche Kommunikation erfahren, die auch unbequemen Fragen über Tod, Wut und Leid nicht ausweichen. Das Bedürfnis nach Ruhe können sie entdecken. Der Spiel- und Spaßerwarteung kann innerhalb des Projektes mit spielerischen Umsetzungen, Zeiten zum Auspowern und Humor entgegengekommen werden.

14.30 - 16.00
Workshop
20 max
Raum Silber
Kindergarten, Schule

Fairness-Cup

Thomas Gotthard und Freunde, Berlin, Berlin

Projektemacher, Künstler, Mitstreiter der Sisyphos-Gesellschaft

Der Fairness-Cup ist ein Spiele-Wettkampf, der auf Grund seines Regelwerkes dafür Sorge trägt, dass nur faires Verhalten und Kooperation zum Erfolg führt. Im Verlaufe des mehrtägigen Wettkampfes müssen die Teilnehmer in immer wieder neu zusammengesetzten Partner- bzw. Gruppenkonstellationen verschiedene Übungen, Aufgaben und Wettkämpfe bestreiten. Nicht einer alleine, sondern alle gemeinsam kommen zum Ziel. Wir werden das Angebot vorstellen, Erfahrungen vermitteln und Programmpunkte praktisch erproben. Wir sind gespannt auf Rückmeldungen und Austausch.

14.30 - 16.00
Workshop
24 max
Zelt E
außerschulische Arbeit mit Kindern, Jugendarbeit, Schule

Feldspiele in der Schule

Łukasz Hajduk, Kraków (Poland)

academic teacher from the Jagiellonian University; PhD of pedagogy; from several years lecturer from education through play; trainer of teachers (active methods in teaching); culture animator; founder the Center of Education and Animation

Feldspiele sind ein Beispiel für die praktische Anwendung der Abenteuerpädagogik, die auch als "Outdoorpädagogik" bezeichnet wird, die der Erlebnispädagogik sehr nahe ist. Ziel des Workshops ist es, Feldspiele als Beispiel für die Aktivierung von Lehrmethoden zu präsentieren. Während des Workshops lernen die Teilnehmer die Grundlagen für das Erstellen und Verwenden von Outdoor-Spielen kennen. Die Teilnehmer lernen verschiedene Arten von Outdoor-Spielen kennen. Die Hälfte des Workshops findet innen statt. In diesem Teil lernen die Teilnehmer nützliche Kenntnisse und Werkzeuge. Der zweite Teil wird im Freien stattfinden, wo die Teilnehmer verschiedene Elemente von Feldspielen erleben werden. Der gesamte Workshop wird von einer Person mit Pfadfinder-Erfahrung geleitet. In der modernen Schule gibt es oft keine Zeit oder Gelegenheit, um Feldspiele zu organisieren. Ihre Verwendung kann Schülern und Lehrern helfen, über den Rahmen der Institution hinauszugehen.

14.30 - 16.00
Englisch / Deutsch, Workshop
20 max
Raum Gelb
außerschulische Arbeit mit Kindern, Jugendarbeit, Kindergarten, Schule

Gänse- oder Leiterspiel mit sozialtherapeutischer Ausrichtung

Ruthild und Johanna Heimann, Brixen (Italy)

Ruthild H.: Ergotherapeutin im Südtiroler Kinderdorf/ Brixen/Italien / Johanna H:: Studium der Kommunikation und Didaktik der Kunst, momentan in Mutterschaft

Es werden Anregungen zu einem kreativen Umgang mit dem bekannten Gänse- bzw. Leiterspiel gegeben. Der besondere Wert liegt in der spontanen Regel- und Konsequenzenfindung. Praxiserfahrungen zeigen einen hohen Nutzen für Jugendliche und Kinder in Bezug auf Feedback-Kompetenzen und Entscheidungsfindungsprozesse, bei gleichzeitigem Erhalt des Spassfaktors. Nach kurzer theoretischer Einführung, angereichert durch Praxisbeispiele, folgt eine Phase der Erprobung in Kleingruppen, wobei auch Spielfeld und -figuren erstellt werden. Anschließende auswertende Analyse und besonderes Augenmerk auf Transfer in unterschiedliche Anwendungsgebiete runden den Workshop ab.

14.30 - 16.00
Workshop
20 max
Raum Gold
außerschulische Arbeit mit Kindern, Heilpädagogik, Jugendarbeit

Gute Pigmente nur mit geregelter Herstellung!

Michael Schicketanz, Zahna

Farbenkoch

Beim Farben mischen und anwenden ist normalerweise die eigene Kreativität viel wichtiger als Rezepte und Regeln. Mit Ausnahme der Pigmentherstellung aus bunten Steinen! Die Kinder kamen selbst auf die Idee, daß dabei alles schön geregelt sein muß. Nur so entstehen schöne Pigmente. So ein wenig erinnert es an Fließbandarbeit - aber im positiven Sinn. Für größere Kinder: Auch die Pigmentherstellung aus Pflanzen sollte nach Regeln gemacht werden, um gute Ergebnisse zu erzielen.

14.30 - 15.30
Workshop
20 max
Raum Bronze
außerschulische Arbeit mit Kindern, Jugendarbeit, Kindergarten, Schule

Macht-Spiele! Übungen zur Förderung reflektierter Leitungsverantwortung

Daniel Gajdusek-Schuster, Tribuswinkel (Austria)

Trainer für Leitungskompetenzen in Teams und Gruppen; Erwachsenenbildner; Gestalttrainer

Wer Gruppen leitet hat eine Machtposition inne und bestimmt Regeln. Die Übungen in diesem Workshop fördern die Sensibilität für den reflektierten Umgang mit Macht in der (Gruppen)Leitungsfunktion. Spielerisch erfahren wir Spannungsfelder wie: Führen-Folgen; Autonomie-Autorität; Selbstorganisation-Fremdbestimmung,... und tauschen uns über die Konsequenzen im pädagogischen Handeln aus.

14.30 - 16.00
Workshop
30 max
Raum Lindgrün
außerschulische Arbeit mit Kindern, Erwachsenenbildung, Jugendarbeit

NEW GAMES

Annegret Volkmuth, Hopfgarten

Dipl. Sozialpädagogin / Spielpädagoge

Spiele für große Gruppen werden zunächst vorgestellt, dann gemeinsam gespielt und schließlich durch Regeländerungen verändert. Zusammen gehen wir Fragen nach wie: Wie ändert sich das Spiel? Ist dadurch gleich ein Beispiel entstanden? Oder ein ganz neues Spiel? Was kann man durch schnelle Anpassungen der Regeln bewirken? Sind Regelveränderungen im Interesse der Gruppe? Wie gehe ich als Spielleitung mit Regeländerungen um? Durch bewusstes Ändern der Regeln und dem unmittelbaren eigenen Erleben der Wirkung wollen wir dazu ermutigen, Spiele anzupassen und öfter "mit den Regeln zu spielen". In einem Handout wird es eine kleine Checkliste für Spielanleitung sowie auch die gespielten Spiele geben.

14.30 - 16.00
Workshop
100 max
Wiese an der Fachschule
außerschulische Arbeit mit Kindern, Jugendarbeit

Perlenketten mit Code – in Schmuck kodierte Informationen

Elżbieta Hornowska / Agnieszka Wojas / Elżbieta Furmańska / Halina Oster / Anna Adamczyk / Ula Żyżyńska, Warszawa (Poland)

Trainerinnen des Vereins KLANZA

Eine Annäherung an verschiedene Aspekte der Informationscodierung. Aus den verschiedenen vorbereiteten Materialien: Metall, Papier, Stoff, Federn, Garn, Gummi, Plastikmassen und anderen stellen wir Perlen her. Jeder Art von Perlen sind bestimmte Verhaltensweisen, Aktionen, Gesten und Töne zugeordnet. Die Perlen werden auf eine Schnur gefädelt. Die Teilnehmer präsentieren dann die entschlüsselten Informationen aus ihren Perlenketten. Die Teilnehmer können die Ketten, die sie gebastelt haben, mitnehmen.

14.30 - 16.00
Workshop
25 max
Zelt (B) POLEN
außerschulische Arbeit mit Kindern, Schule

Sich regeln bringt Segen

Axel Pulvermüller, Hildesheim

Dipl. Sozialpädagoge, Coach, OutdoorTrainer, Erlebnispädagoge

Dieser Workshop soll den Einsatz von Spielregeln thematisieren, wie sie in TeamBuilding-Maßnahmen oder erlebnis-pädagogischen Programmen vorkommen. Auch für Coaching-Prozesse kann das von Interesse sein. Was geschieht mit Einzelnen, mit der Gruppe oder mit dem Team, wenn die Leitung mit Regeln unter- bzw. überfordert? Worauf kann eine Trainerin oder ein Coach achten, um sich selbst und andere gut geregelt in die Lernzone zu bringen? Erleben und erproben Sie dies anhand spannender Übungen; dabei dienen ausgewählte Modelle der Transaktions-Analyse als Unterstützung...

14.30 - 16.00
Workshop
25 max
Raum Rot
Erwachsenenbildung, Jugendarbeit, Schule

Spiel mit Motiven der Volkskunst

Zsuzsanna Sevella / Emma Gonda / Zics Adrienn, Székesfehérvár (Hungary)

Game maker, game developer and game pedagogy expert / public educator/ assistant

Wir glauben, dass es wichtig ist, unsere traditionellen dekorativen Motive und Musterentwürfe den jungen Leuten, Kindern, Erwachsenen und Internationalen vorzustellen. Um diese Sprache zu lehren, haben wir die Mintakincstár / Schatzkammer von Muster-Serien entwickelt. Wir präsentieren die geschätzten Traditionen unserer Vorfahren in einer Weise, die modernen Bedürfnissen und Anforderungen entspricht, aber ihre ursprüngliche Bedeutung beibehält. Unser Ziel ist es, die traditionellen Designs und Motive, die heute selten anzutreffen sind, in den Alltag "zurück zu schmuggeln". Aus diesem Grund organisieren wir regelmäßig Präsentationen und praxisorientierte Trainings für Pädagogen, Kindergärtnerinnen sowie für öffentliche Bildungs- und Sammlungseinrichtungen. Die Muster wurden in verschiedene Spiele wie Gedächtnisspiele, Puzzles, Dominosteine und Rätsel integriert. Im Workshop erarbeitete Materialien können mit nach Hause genommen und auch bereits vorbereitete Kits erworben werden.

14.30 - 16.00
Englisch / Deutsch, Workshop
30 max
Zelt (A) UNGARN
allgemein

Spiel mit Regeln oder Regeln zum Spielen

Myra van de Wiel & Karin Christiansen-Weniger, Oisterwijk (Netherlands)

Myra: Fachlehrerin für Spielbegleitung und Bewegungserziehung. / Karin: Jugendsozialarbeiterin

Sie können auf verschiedene Weise Assoziationen zu diesem Satz herstellen. Beim Brettspiel spielen Sie mit Regeln, es wird von Ihnen erwartet, dass Sie sich an die Regeln halten, Sie können die Regeln selbst ändern, Sie können sich über Regeln einigen, Sie können sich fragen, wie verbindlich Regeln sind, es gibt Regeln in Interaktion, im Rollenspiel, Bewegungsspiel, Abseits und im Party-Spiel. Sind Regeln kulturell festgelegt oder sind sie weltweit gleich? Welche Regeln treffen Sie im Spiel und wie gehen Sie damit um? Spielen Sie mit Regeln, um eine Strategie festzulegen, damit Sie gewinnen können, oder handelt es sich um kooperatives Spiel, wenn Sie innerhalb bestimmter Regeln zusammenarbeiten. In diesem Workshop erfahren wir, welche Regeln Sie während des Spiels treffen können und wie Sie damit umgehen können. Kurz gesagt, viele Interpretationen. Die Spiele zu spielen ist von größter Bedeutung.

14.30 - 16.00
Workshop
25 max
Raum Lila
Erwachsenenbildung, Heilpädagogik, Schule

spielend und bewegt entwickeln - mal ohne Regeln und mal mit!?

Elke Schmidt / Anke Blaschka, Luckenwalde

Jugendsozialarbeiterin/ MA & Dipl.-Psych., Trainerin, Fortbildungsreferentin SFBB

Kommt mit auf eine spielende Wanderung durch die Natur und erfahrt wie mit wenigen Mitteln und viel Spaß ein Teamevent für Große Kinder aussehen könnte, das Wissen vermittelt, zum Diskurs über Regeln anregen soll und einfach auch Freude macht. Nach einem theoretischen Input zum Thema "Spielen macht Sinn - wenn Spielen Sinn hat!?", der Anleitung von Spielen, einen kurzen Einblick in Spielpädagogik und die Wichtigkeit von Spiel zur Stärkenförderung und -herausforderung gibt es Übungen und Spiele in der Natur als Diskussionsanregung und zum Nachmachen. Die Teilnehmer erhalten ein Handout als Zusammenfassung.

14.30 - 16.00
Workshop
20 max
Raum Rosa
außerschulische Arbeit mit Kindern, Erwachsenenbildung, Jugendarbeit

Worte sagen mehr als tausend Fäuste - Spielkette mit kommunikativen und kooperativen Spielen ohne viel Material

Ralf Brinkhoff, Löhne

Spiel- und Theaterpädagoge, Deeskalationstrainer

Eine Spielkette ist eine Aneinanderreihung von Spielen, die in einer Spielgeschichte verpackt werden. Den Teilnehmenden wird gezeigt, wie zu einem Thema spielerisch mit Kindern ab 8 Jahren und Jugendlichen pädagogisch gearbeitet werden kann. Es wird verdeutlicht, mit welchen einfachen (Spiel)Regeln spielerisch soziales Lernen stattfindet und der Umgang miteinander geübt wird. Der Workshop vermittelt dies sehr praktisch, da die Spiele gespielt werden. Alle Spiele benötigen wenig Spielmaterial und sind einfach umzusetzen.

14.30 - 15.30
Workshop
30 max
Zelt D
außerschulische Arbeit mit Kindern, Jugendarbeit, Schule

15:00 Parallele Angebote

Ich habe meine Regel – ein irgendwie geregeltes Spielexperiment

Heike Scharf / Uwe Fischer, Rastede

Spiel-und TheaterpädagogInnen

Was passiert eigentlich wenn wir die Spielregeln für Workshops auf dem Spielmarkt außer Kraft setzten oder einmal alles anders machen? Auf jeden Fall ermöglichen wir den Teilnehmenden eine neue Spielerfahrung zu machen, mit Regeln, aber auf eine besondere Weise. Wir haben unsere Lieblingsübungen und Spiele, die überwiegend aus unserer theaterpädagogischen Arbeit stammen, ausgewählt und werden diese mit euch spielen. Aber, der Clou ist unsere grundsätzliche Idee für den Workshop, die wir gerne mit experimentierfreudigen Mitspielenden ausprobieren möchten. Gefahr für Leib und Seele bestehen nicht. Glauben wir jedenfalls.

15.00 - 16.00
Workshop
16 max
Raum Blau
Erwachsenenbildung, Jugendarbeit, Schule

Lesenlernen mit Spielen – Schwerpunkt Substantive mit Artikel und Reimbildungen

Isolde von Knobloch, Stutensee

Lerntherapie, Sprachförderung

Nach den fast allen bekannten Maumau bzw. UNO-Regeln werden Karten abgelegt. Einfach um ein Spiel zu spielen oder um Sprechanlässe zu gestalten. Dabei werden Artikel geübt und Reime gebildet. Auf Downloads mit weiteren Übungen wird hingewiesen. Eine Junior-Version ist für Erstleser, die Variante mit 108 Karten für Gruppen. Auch eine Einsteiger-Version Englisch mit dazugehörigem Übungsblatt wird vorgestellt. Das Spiel eignet sich für Einzel- und Gruppenförderung, besonders auch für DaZ-Förderung sowie für das Spielen in der Familie.

15.00 - 16.00
Workshop
Raum Grün
allgemein

15:30 Parallele Angebote

mitMUSIKregelnSPIELen und TWIRLS plays Bach

Ulrich Hansmeier / Nicolas Schulze / Alexander Beierbach, Berlin

Dipl. Soz.päd., Arbeit mit Kindern im Kirchenkreis Teltow-Zehlendorf, Schwerpunkt Theater und Musik

Im Workshop werden Methoden vorgestellt, um mit Regeln der Musik spielerisch umzugehen. Dazu steht eine große Anzahl an ungewöhnlichen Instrumenten - Psalter, Harfe, Pipedream, Orffsche Instrumente - zur Verfügung. Wie gut sich die vorgestellten Methoden bei der Erzählung von biblischen Geschichten einsetzen lassen, werden wir exemplarisch an der Jonageschichte aufzeigen und erproben.
Im Anschluss an den Workshop erleben sie Musik von Johann Sebastian Bach als Spielball des Duos TWIRLS. Was geschieht, wenn das Original in heutige, moderne Sprache übersetzt wird? Welche Interpretationen werden möglich, wenn die Musik Bachs spielerisch variiert und Schritt für Schritt erweitert und zerlegt wird?

15.30 - 17.00
Workshop
Kirche
außerschulische Arbeit mit Kindern, Jugendarbeit, Schule

16:15 Parallele Angebote

(entfällt) Ein Spiel – zwei Regeln

Astrid Schulze, Berlin

Spiel-und Theaterpädagogin

Zu Beginn des Workshops gibt es einen kurzen theoretischen Input zu den Fragen: „Was ist Spiel?“ und „Welche Arten von Spiel gibt es?“. Anschließend spielen wir eine Reihe von Spielen jeweils zwei Mal und zwar mit jeweils unterschiedlichen Regeln. Abschließend werden wir gemeinsam erörtern, ob und - wenn ja - wie eine Änderung der Regel die Art des Spiel verändern kann. Die Teilnehmenden erhalten Handouts.

16.15 - 17.45
Workshop
30 max
Zelt D
allgemein

Alte Spiele neu entdeckt

Gerhard Knecht, Köln

Dozent Spielpädagogik; Forum Spielpädagogik e.V.

Alte Spiele werden in diesem Workshop wiederbelebt, damit sie nicht in Vergessenheit geraten. Viele Spiele besitzen noch immer den Spielreiz wie vor einigen Hundert Jahren - aber sind sie in dieser Zeit noch aktuell? In diesem Workshop erproben wir dies gemeinsam. Ebenso werden alltäglich gespielte Gruppenspiele ein wenig verändert und dadurch neu entdeckt. Wie lässt sich das Spiel verändern, so dass ein neuer Spielreiz wieder alle zum Spielen einlädt? Die Teilnehmer*innen erlernen hier mit ein paar kleinen Kniffen Spiele zu modifizieren und so ihnen neues Leben einzuhauchen. Es wird praktisch gemeinsam gespielt und gemeinsam reflektiert und ein aktueller Arbeitsbezug sowie Lebensweltbezug der Kinder und Jugendlichen gezogen.

16.15 - 17.45
Workshop
30 max
Raum Orange
allgemein

Das Materielle wandelt ins Virtuelle. Ich mache mir die Welt wie sie mir gefällt! – Stop-Motion Trickfilmtechnik

Lucija Oroz / Nino Hives / Boris Zujko / Ana Warnhoff-Stanic, Otocac (Croatia)

L. Oroz: Animations-Künstlerin / N. Hives: Bildhauer (beide vom OU Podum Kroatien) B. Zujko: Sozialpädagoge, soz.-päd. Arbeit an Berliner Schulen /A. Warnhoff-Stanic: Filmemacherin, Dokumentaristin, Trainerin, arbeitet in der europäischen Filmszene, u.a. für Cineuropa und Lux Prize (Filmpreis des Europäischen Parlaments) und begleitet mehrere Jugendprojekte in Berlin und international. (beide vom Mensch-Raum Land e.V. Berlin)

Es wird ein Trickfilm produziert. Hier kannst du Deinen Spielzeugen und allen anderen Gegenständen Leben einhauchen, den Figuren die du selbst erstellst hast aus verschiedensten Materialien eine zweidimensionale Geschichte geben. Die dritte Dimension kommt mit Klängen und Sprache dazu, auch die kannst Du natürlich selbst erstellen. Nur wenige Trickfilm-Regeln braucht man um eine Welt mit eigenen Regeln zu kreieren. Ein Kochlöffel kann zu einem Superheld werden, ein Blatt ein Rettungsschiff. Ein Stop-Motion-Film entsteht aus lauter einzelnen Bildern, die in einem Team in kreativer Zusammenarbeit Schritt für Schritt und Bild für Bild erstellt werden, dazu kommen dann Stimmen und Töne. Mit unserem internationalen Team lernen die Teilnehmer dass die Herstellung von Figuren, Geschichten und ganzen Welten Geduld braucht, Ausdauer und viel Aufmerksamkeit für Ideen der Anderen. Im Workshop ergibt sich, insbesondere für die Kinder, die Möglichkeit die Zusammenhänge zwischen materieller Realität und den virtuellen Trickbildern zu erforschen und zu verstehen. Unsere Kinder können von 8 bis 80 sein! Die Workshops werden filmisch dokumentiert.

16.15 - 17.45
Englisch / Deutsch, Workshop
10 max
Raum Grün
allgemein

Das Theatrale Mischpult

Ana-Svenja Kiesewalter, Berlin

Theaterpädagogin. Vorstandsarbeit, Projektleitung und Workshopleitung bei ACT e.V. (www.act-berlin.de) seit 2008. Arbeitsschwerpunkt: biografisch-partizipativen Theaterarbeit mit Jugendlichen.

Einführung und praktische Übungen zum Theatralen Mischpult von Maike Plath/ACT e.V. in der theaterpädagogischen Arbeit mit Jugendlichen: Das Mischpult-Prinzip beruht auf Demokratischer Führung und Transparenz von Wissen und ermöglicht partizipative Lern- und Gestaltungsprozesse. Nach dem Prinzip «open knowledge» durch Fragmentarisierung wird im theatralen Mischpult Fachwissen in kleinstmögliche Einheiten zerlegt und transparent zur Verfügung gestellt. Dadurch werden vielfältige Lern- und Gestaltungsmöglichkeiten eröffnet.

16.15 - 17.45
Workshop
20 max
Raum Lila
Jugendarbeit, Schule

Escaperoom - General Solutions

Annika Gramoll / Ole Jantschek / Burkhard Schmidt / Jan Witza, Berlin

Innovationsgruppe Digitale Demokratie der Evangelischen Trägergruppe für gesellschaftspolitische Jugendbildung

Der Workshop bietet die Erfahrung des Escape Rooms durch eigenes Probieren und lädt ein, Fragen der Einsatzmöglichkeiten, Auswertung und Didaktisierung von Escape Adventure Games zu diskutieren. Die Teilnehmer_innen sind zu Gast bei „General Solutions“, dem führenden Technologieunternehmen ihrer Zeit. GS steht kurz davor eine weitere technische Innovation einzuführen, den so genannte „General Score“ . Dieser führt alle Daten, die über einen Menschen verfügbar sind, in einem Ranking zusammen. Damit soll zukünftig eine rationale Entscheidungsbasis begründet werden, wer in der Gesellschaft welche Wahlmöglichkeiten haben soll. Themen, die sich aus dem Escape Room ergeben, sind unter anderem die Nutzung und Manipulation von Emotionen und der Einfluss von Digitalisierung auf die politische Kommunikation und den demokratischen Diskurs in der Gesellschaft. Darüber hinaus werden vielfältige ethische und politische Fragen aufgeworfen. General Solution – Better future, better me.

16.15 - 17.45
Workshop
8 max
Raum Lindgrün
Erwachsenenbildung, Jugendarbeit, Schule

Fadenspiele sind mehr! Fadenspielfiguren und Zaubertricks für Anfänger und Fortgeschrittene.

Georg Walschik, Bremen

Fadenspieler

Auf spielerische Art und Weise erhalten die Teilnehmer einen Einblick in die Welt der Fadenspiele. Die Fadenspiele erfreuen sich einer weltweiten Verbreitung. Unter Fadenspielen versteht man allgemein ein Spiel, bei dem aus einer kreisrund geschlossenen Schnur mit Hilfe der Hände und Finger durch bestimmte Bewegungsabläufe Fadenfiguren oder Tricks entstehen. Die Fadenspiele vermitteln die grundlegenden Begriffe rechts, links, unten, oben, vorne und hinten, ebenso die Bezeichnung der Finger. Die Mitspieler werden in ihrer Fingerbeweglichkeit und Feinmotorik gefördert und erweitern ihre Kreativität, in dem sie eventuell eigenen Figuren erschaffen. Die Fadenspiele vermögen durch ihre Offenheit Menschen jeden Alters, jedem Geschlechts und jeder Nationalität zu verbinden.

16.15 - 17.45
Workshop
25 max
Raum Blau
allgemein

Mit Spiel die Welt erleben und erkunden

Ruth Dommer-Sesay, Berlin

Pädagogin; Fachreferentin Globales Lernen

Spielend die Welt entdecken und begreifen - das ist ein Ansatz der modernen, auch auf das Verstehen und Leben in einer globalisierten Welt zielenden Pädagogik (u.a. Lernen in globalen Zusammenhängen). Vorgestellt werden praktische Ansätze dieser Art für die Kinder-, Jugend- und Familienbildung in und außerhalb der Schule. Anleitungen werden präsentiert und v.a. praktisch ausprobiert. Im Mittelpunkt stehen Spiele und Spielsituationen, die Zugänge zu Afrika, Asien und Lateinamerika ermöglichen. Da es vor allem um die praktische Anwendung des Spiel geht, ist der Workshop auch für Familien geeignet. Fachkräfte erhalten individuelle Beratung.

16.15 - 17.45
Workshop
20 max
Raum Bronze
außerschulische Arbeit mit Kindern, Kindergarten, Schule

Playativity – spielend Kreativität und Innovation fördern

Michael Kienreich, Gratwein-Straßengel (Austria)

Spielpädagoge, Wald- und Wildnispädagoge, Singleiter, Leiter für Jeux Dramatiques, systemische Arbeit, Sozialpädagoge i. A.

In Anbetracht unserer globalen Situation – gesellschaftlich sowie in Hinsicht auf die Umwelt – wird es immer wichtiger kreative, innovative Lösungen zu finden und nicht nur weiter „mehr desselben“ zu leben und produzieren. Dazu braucht es Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die nicht nur Regeln befolgen sondern auch mit spielerischer Freiheit und ohne Scheuklappen die Probleme erforschen und ganz neue Lösungen und Wege finden. Dieser Workshop soll mit spielerischer Leichtigkeit die Bedeutung dieser Veränderungen aufzeigen, Impulse zur Umsetzung geben und dadurch sowie durch Vernetzung auch einen Transfer der Erfahrungen in den Alltag ermöglichen.

16.15 - 17.45
Workshop
30 max
Raum Türkis
allgemein

Playing with Gender

Sarah Brune / Robert Dommroese, Magdeburg

Sarah Brune (Erziehungswissenschaften B.A., Referentin für Geschlechtervielfalt)/Robert Dommroese (Soziale Arbeit M.A., Bildungsreferent für Jungen*arbeit)

Im Rahmen des Workshops lernen die Teilnehmer_innen CrossDressing als Methode des Empowerments kennen. Hierzu werden die Teilnehmenden eingeladen, Kleidungsstücke und Kosmetik zu nutzen, um in andere Geschlechterrollen zu schlüpfen. Ziel ist die Auseinandersetzung mit Geschlechtergrenzen und das kritische Hinterfragen von Stereotypen.

16.15 - 17.45
Workshop
15 max
Raum Weiß
Eltern, Erwachsenenbildung, Jugendarbeit

Poi-Schwingen nach Noten – die traumhafte Verbindung von Musik und Bewegung

Klaus Scheuermann, Ippesheim

Künstler und Pädagoge

In diesem Workshop erleben sie die traumhafte Verbindung von Musik und Bewegung. Mit Hilfe des Konzeptes Bewegung-Name-Notation und des zugehörigen Stufenmodells nach Klaus Scheuermann lernen Sie in kürzester Zeit eine Choreographie zum Poi-Schwingen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

16.15 - 17.45
Workshop
20 max
Raum Gold
allgemein

Spaß an der Pädagogik und die Lust an Regeln

Wolfgang Leirer, St. Pölten (Austria)

Studienleiter des Masterlehrgangs "Soziokulturelle Animation - Gruppen spielend leiten"

Spiel, Unterricht, das Leben an sich braucht Regeln. Oder nicht? Kann das Leben auch ohne Regeln funktionieren? Mit Methoden der Erlebnis- und Spielpädagogik probieren und testen Sie, liebe/r Teilnehmer/in, wie sich Regeln anfühlen, wie es ist, wenn die Spieler/innen selbst ihre Regeln erfinden und gestalten. Für Ihre pädagogische Praxis nehmen Sie sich hier mit Sicherheit das eine oder andere mit. Der Erlebnispädagoge und Jurist Wolfgang Leirer begleitet Sie durch diesen Workshop, bei dem Sie allerdings gerne auch manches über sich selbst lernen können...

16.15 - 17.45
Workshop
30 max
Raum Gelb
Erwachsenenbildung, Jugendarbeit, Schule

Spiele und Methoden für die Gruppenarbeit

Christin Reuter, Berlin

Leiterin der Evangelischen Familienbildung im Kirchenkreis Reinickendorf

Es werden Spiele und Methoden für die Gruppenarbeit gemeinsam ausprobiert, die helfen sollen, Gruppen in Gang zu bringen sowie Balance zwischen Konzentration und Auflockerung herzustellen.

16.15 - 17.45
Workshop
17 max
Raum Rot
außerschulische Arbeit mit Kindern, Erwachsenenbildung, Jugendarbeit

Spielregeln der Community

Gabriele Meisner, Berlin

Diplom-Sozialpädagogin, Dozentin, Autorin

Eine Spielgemeinschaft kann ihre Regeln selbst bestimmen und vereinbaren. Diese sind die Basis für einen gelingenden Spielprozess mit einer Gruppe. Wir werden dies im Workshop umsetzen und unsere Regeln, Werte und Prioritäten spielend einbringen. Angeboten werden neue internationale spieldidaktische Übungen für die digitale Handouts zur Verfügung stehen.

16.15 - 17.45
Workshop
30 max
Zelt E
außerschulische Arbeit mit Kindern, Jugendarbeit, Schule

Tischfußball „Knopffußball” (Ungarisch: „gombfoci”) – Von Kinderspiel bis Sportspiel

Mr. Gabor Veress, Szigetszentmiklós (Hungary)

Volkskundler/Ethnograf, Museologe, emeritierter Museumsdirektor

Der Tischfußball – Knopffußball (ung. „gombfoci“) – verbreitete sich in Ungarn seit dem Anfang der 1900-er Jahre. Heute wird er Sektorballspiel („szektorlabda“) genannt. Dieses Spiel wurde in Ungarn entwickelt und durch ausgewanderten Ungaren in mehreren Ländern, sogar in Brasilien verbreitet. Der Tischfußball wird im geschlossenen Raum gespielt. Ein guter Spieler braucht Geschicktheit, Kreativität und Kombinationsfähigkeit. Tischfußball kann von Spielern verschiedenen Alters gespielt werden und ist eine interaktive Alternative zu Bildschirmspielen. Es gibt Bestrebungen, den Tischfußball als „Hungaricum“ anzuerkennen.

16.15 - 17.45
Aktion
15 max
Zelt (A) UNGARN
allgemein

Unvereinbarte Regeln und Annahmen - Glaubenssätze in der Bildungsarbeit

Matthias Beutler, Berlin

Bildungsreferent für Globales Lernen und Antidiskriminierung, Theatertherapeut

Oft sind es gerade unvereinbarte Regeln und stille Annahmen, die die Zusammenarbeit im Team, aber auch die Arbeit mit der Zielgruppe maßgeblich beeinflussen. Unsere eigenen Auffassungen von einem Umgang mit Aufgaben, Anforderungen oder Konflikten, aber auch geteilte und nicht geteilte stille Vereinbarungen im Umgang mit z.B. Hierarchie, Harmonie oder Nähe/Distanz prägen uns in unserer Arbeit. Im Workshop steht ein Austausch im Vordergrund, wie solche verinnerlichten Regeln und Annahmen, sogenannte Glaubenssätze, die Kommunikation und das Miteinander beeinflussen. Es wird aber auch die Chance geben durch spielerischen Methoden eigene Glaubenssätzen aufzuspüren und zu hinterfragen.

16.15 - 17.45
Workshop
20 max
Raum Silber
Erwachsenenbildung, Heilpädagogik, Jugendarbeit

Vorstellung des VillaCircus Bonini aus Calvörde

Circus Knopf (Antje Hildebrandt), Tangermünde, OT Miltern

Freischaffende Circusdirektorin

Mitmenschen erleben – ein Projekt der besonderen Art: Circus Knopf und 12 BewohnerInnen des Wohnheims für Menschen mit Behinderung der Ev. Stiftung Neinstedt in Calvörde haben im nunmehr dreizehnten Jahr wieder eine Woche lang jongliert, sinniert, trainiert, probiert und präsentieren Euch ihr eigenes Circusprogramm. Für alle zwischen 4 und 104 Jahren – hereinspaziert!

16.15 - 17.15
Aufführung
Zelt C
allgemein

Samstag 4 Mai 2019

10:30-18:00 Ganztagsangebote

Das vergessene Gebot.

Sascha Dörger, Mühlheim a.d.Ruhr

 

ganztägig
Ausstellung
Kirche
allgemein

Kanustation

 

ständig
Aktion
Am Wasser
allgemein

Klettern

Maria Nottrott / Oliver Miebach / Uwe Kretschmann, Magdeburg

ErlebnispädagogInnen, Ropes-Course-TrainerInnen

Ohne Regeln gehen wir nicht in die Höhe. Wenn Regeln oder Standards abgesteckt werden, ist erst die Sicherheit gewährleistet. In einem Kooperationsprojekt entstehen für die zwei 2 Spielmarkttage Seilelemente zum ausprobieren.

ganztägig
Aktion
Gelände
allgemein

SMARTE WELT– spielerisch begreifen

Olaf Menzel / Eric Giercke, Potsdam

Lehrende an einer Fachschule für Sozialpädagogik

Haben Sie sich schon mal gefragt, wie z.B. der Regensensor beim Autoscheibenwischer funktioniert oder ein Geldautomat die Scheine zählt oder wie man mit dem Handy die Heizung einschalten kann? Im Rahmen der digitalen Bildung gibt es die Möglichkeit mit Mikrocomputern (z.B. ARDUINO oder RASPBERRY) einfache smarte Gadgets zu entwickeln. Dies hilft zu verstehen, wie etwas funktioniert - das Gefühl von hilfloser Abhängigkeit von Technik löst sich. Erste Schulen (auch Grundschulen) arbeiten schon damit. Wir werden uns dem gern mit Interessierten (dies müssen keine Technik-Freaks sein) nähern. Mit etwas Hardware, einfachen Programmen und vor allem viel Phantasie können wir selber kreativ unsere Umwelt SMARTER gestalten. Dies ist kein klassischer Workshop, sondern eher ein Angebot, sich selber auszuprobieren, sich einzulassen, zu entdecken, zu verstehen und Ängste und Unsicherheiten zu nehmen - oder einfach zum Reden.

ganztägig
Aktion
Raum Hellblau
außerschulische Arbeit mit Kindern, Jugendarbeit, Schule

Tischfußball „Knopffußball” (Ungarisch: „gombfoci”) – Von Kinderspiel bis Sportspiel

Mr. Gabor Veress, Szigetszentmiklós (Hungary)

Volkskundler/Ethnograf, Museologe, emeritierter Museumsdirektor

Der Tischfußball – Knopffußball (ung. „gombfoci“) – verbreitete sich in Ungarn seit dem Anfang der 1900-er Jahre. Heute wird er Sektorballspiel („szektorlabda“) genannt. Dieses Spiel wurde in Ungarn entwickelt und durch ausgewanderten Ungaren in mehreren Ländern, sogar in Brasilien verbreitet. Der Tischfußball wird im geschlossenen Raum gespielt. Ein guter Spieler braucht Geschicktheit, Kreativität und Kombinationsfähigkeit. Tischfußball kann von Spielern verschiedenen Alters gespielt werden und ist eine interaktive Alternative zu Bildschirmspielen. Es gibt Bestrebungen, den Tischfußball als „Hungaricum“ anzuerkennen.

ganztägig
Aktion
15 max
Zelt (A) UNGARN
allgemein

10:30 Parallele Angebote

(entfallen) Schwedische Outdoorpädagogik

Daniel Backgård, Bromma (Sweden)

Pedagogue, supervisor and outdoor pedagogue

Schwedische Outdoor-Pädagogik für Gruppen. Anschließend werden wir unsere Erfahrungen reflektieren. Die schwedische Outdoor-Pädagogik (schwedisch: „Utepedagogik“) ist von der reformpädagogischen Idee des skandinavischen „Friluftsliv“ und der Bewegung des „Outward Bound“ beeinflusst. Ziel ist es, persönliche Werte durch naturbasierte Bewegungsinterventionen und die Vermeidung von Stress sowie die Verbesserung der Kommunikation in Gruppen zu verändern. Lernen Sie ausgewählte Methoden der Outdoor-Pädagogik kennen, die wir in Schweden praktizieren.

10.30 - 12.00
Workshop
45 max
Zelt D
allgemein

Bucket drumming

Philipp Elsner, Potsdam

freiberuflicher Musiker und zertifizierter Bandcoach

Im Rahmen des Workshops stellen wir die Methode "bucket drumming" vor. Als "bucket drumming" wird das Trommeln auf einem Eimer bezeichnet. Wir werden dabei aktiv dazu anregen, die buckets (Eimer) als ideales Mittel für die Gruppen- und Einzelarbeit im Rahmen von Projekten zu nutzen. Wir werden gemeinsam mit den Teilnehmenden in den Austausch treten, in diese moderne Bildungsmethode eintauchen sowie Anregungen für musikalische Projekte zur Verfügung stellen. Seit 2010 betreibt die Stiftung SPI in den Projekten ZPOP (Zentrum für Popularmusik) und "Mach Musik" in Potsdam erfolgreich kulturelle Bildungs- und sozialpädagogisch orientierte Projektarbeit mit dem Medium Musik (speziell Popularmusik). Dazu gehören Feriencamps, Workshops, Kurse und Fort- und Weiterbildungen für Fachkräfte. Musikalische Vorkenntnisse sind für eine Teilnahme nicht notwendig.

10.30 - 12.00
Workshop
16 max
Sportraum
außerschulische Arbeit mit Kindern, Erwachsenenbildung, Jugendarbeit

Das Materielle wandelt ins Virtuelle. Ich mache mir die Welt wie sie mir gefällt! – Stop-Motion Trickfilmtechnik

Lucija Oroz / Nino Hives / Boris Zujko / Ana Warnhoff-Stanic, Otocac (Croatia)

L. Oroz: Animations-Künstlerin / N. Hives: Bildhauer (beide vom OU Podum Kroatien) B. Zujko: Sozialpädagoge, soz.-päd. Arbeit an Berliner Schulen /A. Warnhoff-Stanic: Filmemacherin, Dokumentaristin, Trainerin, arbeitet in der europäischen Filmszene, u.a. für Cineuropa und Lux Prize (Filmpreis des Europäischen Parlaments) und begleitet mehrere Jugendprojekte in Berlin und international. (beide vom Mensch-Raum Land e.V. Berlin)

Es wird ein Trickfilm produziert. Hier kannst du Deinen Spielzeugen und allen anderen Gegenständen Leben einhauchen, den Figuren die du selbst erstellst hast aus verschiedensten Materialien eine zweidimensionale Geschichte geben. Die dritte Dimension kommt mit Klängen und Sprache dazu, auch die kannst Du natürlich selbst erstellen. Nur wenige Trickfilm-Regeln braucht man um eine Welt mit eigenen Regeln zu kreieren. Ein Kochlöffel kann zu einem Superheld werden, ein Blatt ein Rettungsschiff. Ein Stop-Motion-Film entsteht aus lauter einzelnen Bildern, die in einem Team in kreativer Zusammenarbeit Schritt für Schritt und Bild für Bild erstellt werden, dazu kommen dann Stimmen und Töne. Mit unserem internationalen Team lernen die Teilnehmer dass die Herstellung von Figuren, Geschichten und ganzen Welten Geduld braucht, Ausdauer und viel Aufmerksamkeit für Ideen der Anderen. Im Workshop ergibt sich, insbesondere für die Kinder, die Möglichkeit die Zusammenhänge zwischen materieller Realität und den virtuellen Trickbildern zu erforschen und zu verstehen. Unsere Kinder können von 8 bis 80 sein! Die Workshops werden filmisch dokumentiert.

10.30 - 12.00
Englisch / Deutsch, Workshop
10 max
Raum Grün
allgemein, PraxisSpielForum

Ein Comic „Schnittregel Spiel-Pol“ – Zwischen Rausch und Regel zum Ziel

Anita Fuchs, Berlin

Freiberufliche Kommunikationstrainerin & kultur- und spielpädagische Kunstvermittlerin im Raum, mit 20 jähriger Bühnenbildgestaltungs- und Spielraumerfahrung {Set Design, M.F.A. / Bühnenbild_Szenischer Raum M.A.}

Ein Live-Schnittfolge-Spielraum, der visuelle Frames zum Schneiden und Kombinieren eines konkreten Spielinhaltes inklusive des dazugehörigen Regelwerks zur Verfügung stellt. Menschen simulieren, schaffen oder verbergen Wirklichkeiten durch das Spiel. Um diese Wirklichkeiten zu erfahren, werden Spielregeln festgelegt, die die Spontanität und die Improvisation der Impulse disziplinieren. Mein Spiel besteht aus Comic Frames, die aufgrund von Schnittregeln kombinierbar sind und in sich ein Regelwerk für 4 Spiele aus: Wettkampf, Identifikation, Strategie und Glück, veranschaulichen. Die Gesamtheit der entstehenden Kombinationen bestimmt das gebaute Spieluniversum der 4 Teams. Anhand von Schnittjokern: Comic Blasen, Leerframes und Blendenarten, als auch durch Spielgerätzugabe kann die Dramaturgie des Comics verändert und in ein größeres Erlebnisspannungsspielfeld gebracht werden. Alle 4 Comic Strips werden animiert und zum Leben erweckt.

10.30 - 12.00
Workshop
16 max
Raum Rosa
Erwachsenenbildung, Jugendarbeit, PraxisSpielForum, Schule

Fadenspiele sind mehr! Fadenspielfiguren und Zaubertricks für Anfänger und Fortgeschrittene.

Georg Walschik, Bremen

Fadenspieler

Auf spielerische Art und Weise erhalten die Teilnehmer einen Einblick in die Welt der Fadenspiele. Die Fadenspiele erfreuen sich einer weltweiten Verbreitung. Unter Fadenspielen versteht man allgemein ein Spiel, bei dem aus einer kreisrund geschlossenen Schnur mit Hilfe der Hände und Finger durch bestimmte Bewegungsabläufe Fadenfiguren oder Tricks entstehen. Die Fadenspiele vermitteln die grundlegenden Begriffe rechts, links, unten, oben, vorne und hinten, ebenso die Bezeichnung der Finger. Die Mitspieler werden in ihrer Fingerbeweglichkeit und Feinmotorik gefördert und erweitern ihre Kreativität, in dem sie eventuell eigenen Figuren erschaffen. Die Fadenspiele vermögen durch ihre Offenheit Menschen jeden Alters, jedem Geschlechts und jeder Nationalität zu verbinden.

10.30 - 12.00
Workshop
25 max
Raum Lindgrün
allgemein, PraxisSpielForum

Ich habe meine Regel – ein irgendwie geregeltes Spielexperiment

Heike Scharf / Uwe Fischer, Rastede

Spiel-und TheaterpädagogInnen

Was passiert eigentlich wenn wir die Spielregeln für Workshops auf dem Spielmarkt außer Kraft setzten oder einmal alles anders machen? Auf jeden Fall ermöglichen wir den Teilnehmenden eine neue Spielerfahrung zu machen, mit Regeln, aber auf eine besondere Weise. Wir haben unsere Lieblingsübungen und Spiele, die überwiegend aus unserer theaterpädagogischen Arbeit stammen, ausgewählt und werden diese mit euch spielen. Aber, der Clou ist unsere grundsätzliche Idee für den Workshop, die wir gerne mit experimentierfreudigen Mitspielenden ausprobieren möchten. Gefahr für Leib und Seele bestehen nicht. Glauben wir jedenfalls.

10.30 - 11.30
Workshop
16 max
Raum Lila
Erwachsenenbildung, Jugendarbeit, PraxisSpielForum, Schule

Macht-Spiele! Übungen zur Förderung reflektierter Leitungsverantwortung

Daniel Gajdusek-Schuster, Tribuswinkel (Austria)

Trainer für Leitungskompetenzen in Teams und Gruppen; Erwachsenenbildner; Gestalttrainer

Wer Gruppen leitet hat eine Machtposition inne und bestimmt Regeln. Die Übungen in diesem Workshop fördern die Sensibilität für den reflektierten Umgang mit Macht in der (Gruppen)Leitungsfunktion. Spielerisch erfahren wir Spannungsfelder wie: Führen-Folgen; Autonomie-Autorität; Selbstorganisation-Fremdbestimmung,... und tauschen uns über die Konsequenzen im pädagogischen Handeln aus.

10.30 - 12.00
Workshop
30 max
Raum Silber
außerschulische Arbeit mit Kindern, Erwachsenenbildung, Jugendarbeit

Mit Design Thinking zur Spielidee: Ideen für ein eigenes Spiel entwickeln und über Prototypen zur Publikation der ersten Auflage näher kommen.

Jonathan Delvendahl, Ulrich Künzel, Dresden

J. Delvendahl: Luftfahrt-Ingenieur, Design Thinking Coach, Workshop Moderator / U. Künzel: IT Berater, Design Thinking Coach, Workshop-Moderator

Der Workshop soll dazu dienen, Menschen mit publizistischen Ambitionen oder mit Interesse am Mind- und Methodenset des Design Thinking einen kreativen Weg von vagen Ideen bis zum Prototypen einer ersten Spielidee zu geben. Es wird anhand von Design Thinking Methoden exemplarisch gezeigt, wie man in kurzer Zeit von Einfällen zu Lösungsgegenständen gelangen kann. Der Bezug zu realen Nutzerbedarfen wird hergestellt, denn diese sind die Basis dafür, dass es begeisterte Spielerinnen und Spieler gibt.

10.30 - 12.00
Workshop
20 max
Raum Indigo
allgemein

Mit Spiel die Welt erleben und erkunden

Ruth Dommer-Sesay, Berlin

Pädagogin; Fachreferentin Globales Lernen

Spielend die Welt entdecken und begreifen - das ist ein Ansatz der modernen, auch auf das Verstehen und Leben in einer globalisierten Welt zielenden Pädagogik (u.a. Lernen in globalen Zusammenhängen). Vorgestellt werden praktische Ansätze dieser Art für die Kinder-, Jugend- und Familienbildung in und außerhalb der Schule. Anleitungen werden präsentiert und v.a. praktisch ausprobiert. Im Mittelpunkt stehen Spiele und Spielsituationen, die Zugänge zu Afrika, Asien und Lateinamerika ermöglichen. Da es vor allem um die praktische Anwendung des Spiel geht, ist der Workshop auch für Familien geeignet. Fachkräfte erhalten individuelle Beratung.

10.30 - 12.00
Workshop
20 max
Raum Bronze
außerschulische Arbeit mit Kindern, Kindergarten, PraxisSpielForum, Schule

New Games - das regelt sich von selbst?!

Jan Koch, Chemnitz

FK Soziale Arbeit, Referent für Spiel- und Gruppenpädagogik sowie Rechtsfragen in der Jugendarbeit, päd. MA der Herbergsleitung Thalheim und der Akademie Ehrenamt Chemnitz, Projektleiter Die Vereiser

Im Mittelpunkt steht das Spiel! Euch erwarten Großgruppenspiele aus dem reichen Fundus von New Games, alten und neuen, kooperativen und Konkurrenzspielen bis zu 100 Personen. Das verheißt vor allen Dingen eines: viel Spaß! Wer jemals versucht hat, Omas Rommé-Regelwerk zu durchbrechen, wird sich wohl kaum danach sehnen, komplizierte Regeln in einer Großgruppe zu klären. Also fällt die Auswahl auf Spiele, die sich fast von selbst erklären oder Regeln wachsen lassen. Und falls einmal nicht, dann regeln wir das! Mit allen mitspielenden Menschen! Dies verspricht einen recht dynamischen Prozess, daher gibt es die letztendliche Spieleliste erst nach dem Spielmarkt per E-Mail. Ob auf dieser Liste wohl auch ein Spiel ganz ohne Regeln stehen wird?

10.30 - 12.00
Workshop
100 max
Wiese an der Fachschule
außerschulische Arbeit mit Kindern, Erwachsenenbildung, Jugendarbeit, PraxisSpielForum

Omas Spieleklassiker im neuen Regelgewand

Claudia Hartmann, Berlin

Diplom-Pädagogin, freie Dozentin im Kita-Bereich, Spieleredakteurin

Die Spiele aus Omas Zeiten sind wahre Schätze. Gemeinsam erinnern wir uns, tauschen uns aus. Um dann mit den altbekannten Regeln zu spielen. Mit einer gehörigen Portion Phantasie verknüpfen wir, fügen etwas hinzu, lassen etwas weg, nutzen Materialien, verändern Funktionen, Strukturen oder Sinneswahrnehmungen. Und plötzlich dürfen wir bei Klatschpielen nur mit einer Hand klatschen, weil wir mit der anderen unseren Teampartner festhalten usw. Im Spiel mit den Regeln ist alles erlaubt. Wir sammeln die Ideen, um dann einfach drauf los zu spielen.

10.30 - 12.00
Workshop
25 max
Raum Blau
außerschulische Arbeit mit Kindern, Kindergarten, PraxisSpielForum, Schule

Origamispielzeuge

Enikő Orient, Budapest (Hungary)

Textilkünstlerin, Universität der Kunstgewerbe Budapest, Kunstlehrerin

Ziel des Workshops: Aus dem einfachsten Material, dem Papier ein 3D-Spielzeug selbst zu machen. Die Auswirkungen des Origami Faltens auf die Fähigkeitenentwicklung sind u. a.: körperlich-physiologische (die Fingerfertigkeit), sinnliche, (Orientierungssinn, visuelle, räumliche Fertigkeiten), Memorieförderung, zwischenmenschliche Beziehungen (Toleranz, Hilfeleistung). Das Spiel verleiht Erfolgsergebnis vom Kinder- bis zum Erwachsenenalter durch das selbstgemachte, nachhaltige Endprodukt.

10.30 - 12.00
Workshop
10 max
Zelt (A) UNGARN
außerschulische Arbeit mit Kindern, Eltern, Schule

Spiel an Stationen

Dr. Siglinde Spuller und Studierende der Martin-Luther-Universität Halle Wittenberg, Halle/Saale

Religionspädagogin, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Martin-Luther-Universität Halle Wittenberg, Institut für Schulpädagogik und Grundschuldidaktik

„Spielkompetenzen sind eine notwendige Bedingung für eine gelingende Entwicklung wesentlicher kognitiver und sozialer Kompetenzen“ (B. Hauser 2014,22). Regeln spielen dabei eine wichtige Rolle. An verschiedenen Stationen können unterschiedliche Lernspiele für Kinder und Erwachsene ausprobiert werden, die Studierende der Universität Halle selbst konzipiert haben.

10.30 - 12.00
Workshop
Zelt E
Eltern, Schule

Spielen ohne Regeln?

Michael Kienreich, Gratwein-Straßengel (Österreich)

Spielpädagoge, Wald- und Wildnispädagoge, Singleiter, Leiter für Jeux Dramatiques, systemische Arbeit, Sozialpädagoge i. A.

Wo fangen Regeln eigentlich an und wozu sind sie gut? Kann man auch ohne Regeln spielen und was passiert, wenn es keine Regeln gibt? Sind Regeln nicht vor allem für Maschinen notwendig und liegt nicht gerade in bewusster Verweigerung von Regeln eine menschliche Stärke? In diesem Vortrag gehen wir, anhand einiger BeiSpiele, den Regeln auf den Grund, spielen mit ihnen und loten die Chancen und Risiken aus, wenn „die Regeln einmal aus dem Spiel gelassen werden“. Ein kritisches Gedankenspiel aus philosophischen, technischen und erzieherischen Perspektiven, für eine Gesellschaft die immer mehr Selbstbestimmung und Eigeninitiative erwartet und damit im Spannungsfeld, von gesellschaftlichen Verhaltensregeln und einer Regel-Freiheit, die diese Selbstbestimmung erst ermöglicht, steht.

10.30 - 12.00
Fachvortrag, Simultanübersetzung
30 max
Raum Gold
allgemein

Spielerisches Lernen von Verhaltensregeln mit dem "KlasseKinderSpiel"

Isabelle Erbslöh / Pascal Kleeberg, Siegen

Wissenschaftliche Mitarbeiter am Lehrstuhl für "Erziehungswissenschaft mit Schwerpunkt Förderpädagogik (Förderschwerpunkte ,Lernen' sowie ,Emotionale und soziale Entwicklung')" an der Universität Siegen

In diesem Workshop wird das auf lerntheoretischen Grundlagen basierende KlasseKinderSpiel, als eine universelle Maßnahme zur Vorbeugung von Verhaltensstörungen im Unterricht, vorgestellt. Zu Beginn wird ein Einblick in die sozial-emotionale Entwicklung von Kindern sowie in die Grundlagen der schulischen Prävention gegeben. Anschließend folgt die Darstellung der theoretischen Verankerung dieser Unterrichtsmaßnahme. Im praktischen Teil des Workshops wird die Möglichkeit geboten, das KlasseKinderSpiel und dessen Regeln, Ziele, Chancen und Herausforderungen anschaulich und anhand von konkreten Übungen kennen zu lernen.

10.30 - 12.00
Workshop
30 max
Raum Orange
Heilpädagogik, Kindergarten, Schule

Transparente Papiersterne und Origami

Szilvia Hunyadvári / Johanna Bakó, Budapest (Hungary)

Verpackungsdesignerin, Universität der Kunstgewerbe, Budapest

Die Essenz des Fenstersterne ist das Licht. Licht macht das Mischen von Farben und Formen sichtbar – in unendlichen Variationen. Sie können Farbenlehre und Geometrie während des Spiels spielen lernen, so ist dieser Workshop aus pädagogischer Sicht empfohlen.

10.30 - 12.00
Workshop
10 max
Zelt (A) UNGARN
Eltern, Jugendarbeit, Schule

Wer bestimmt die Spielregeln?

David Wiechoczek, Friedland

Jugendpfarrer, Streetworker, Nachhilfelehrer

Welches Gottesbild und welches Gesellschaftsmodell transportieren Spielregeln? Wer legt sie fest? Was will ich eigentlich in der Katechetik und in der Jugendarbeit erreichen? Anhand konkreter gängiger Spiele, (die wir gemeinsam spielen werden) hinterfragen wir diese auf ihre Tauglichkeit für christliche Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Wir fragen nach den Ursachen für den Einsatz solcher Spiele und suchen gemeinsam nach Lösungsmöglichkeiten für die Falle "Spiel".

10.30 - 11.30
Workshop
Raum Rot
außerschulische Arbeit mit Kindern, Jugendarbeit

11:00 Parallele Angebote

Gebote & playing arts

Richard Schubert, Potsdam

 

11.00 - 12.00
Workshop
Kirche
allgemein

12:00 Integrationstanz

Integrationstanz - der ganze Spielmarkt tanzt

Verein KLANZA , Warszawa (Poland)

Lehrer und Dozenten der Warschauer Abteilung im Polnischer Verein von Pädagogen und Animatoren KLANZA

Wir wollen versuchen, "alle" Spielmarkt-TeilnehmerInnen zu einem großen, gemeinsamen Integrationstanz zu animieren und Synergien zu erzeugen. Die Choreografie ist speziell so erarbeitet worden, dass jeder sie schnell und mit Leichtigkeit erlernen und behalten kann. Durch den häufigen Partnerwechsel haben die Teilnehmer die Möglichkeit, zumindest für einen kurzen Moment, Kontakt mit einer größeren Anzahl von Personen aufzunehmen.

12.00
Aktion
Wiese
allgemein

12:30 Parallele Angebote

Aktivierung durch Theaterpädagogik

Joao Albertini, Berlin

Brasilianischer Theaterpädagoge, lebt in Berlin; Fachreferent Globales Lernen,

Aktivierungsansätze des Theaters der Unterdrückten (A. Boal) beim Einstieg in Bildung (in und außerhalb der Schule) mit Bezug zu Globalisierung. Vorgestellt werden Themen und v.a. praktische theaterpädagogische Übungen, mit denen Kinder, Jugendliche und Erwachsene für die Welt und ein Leben in ihr in Vielfalt, mit Toleranz etc. sensibilisiert, qualifiziert und aktiviert werden können. Da kurzweilige Rollenspiele im Mittelpunkt des Workshops stehen, eignet es sich auch für ein generationsübergreifende Nutzung (z.B. Eltern mit Kinder).

12.30 - 14.00
Workshop
30 max
Raum Türkis
außerschulische Arbeit mit Kindern, Jugendarbeit, PraxisSpielForum, Schule

Alte Spiele neu entdeckt

Gerhard Knecht, Köln

Dozent Spielpädagogik; Forum Spielpädagogik e.V.

Alte Spiele werden in diesem Workshop wiederbelebt, damit sie nicht in Vergessenheit geraten. Viele Spiele besitzen noch immer den Spielreiz wie vor einigen Hundert Jahren - aber sind sie in dieser Zeit noch aktuell? In diesem Workshop erproben wir dies gemeinsam. Ebenso werden alltäglich gespielte Gruppenspiele ein wenig verändert und dadurch neu entdeckt. Wie lässt sich das Spiel verändern, so dass ein neuer Spielreiz wieder alle zum Spielen einlädt? Die Teilnehmer*innen erlernen hier mit ein paar kleinen Kniffen Spiele zu modifizieren und so ihnen neues Leben einzuhauchen. Es wird praktisch gemeinsam gespielt und gemeinsam reflektiert und ein aktueller Arbeitsbezug sowie Lebensweltbezug der Kinder und Jugendlichen gezogen.

12.30 - 14.00
Workshop
30 max
Raum Orange
allgemein, PraxisSpielForum

Barfuß die Bibel entdecken. Kooperative Abenteuerspiele für die kirchliche und schulische Praxis

Dr. Dieter Altmannsperger und Bianca Dieckmann, Berlin

Leiter des Referates Religionsunterricht der EKBO und Schulpfarrerin in Spandau

Kooperative Abenteuerspiele haben inzwischen einen festen Platz in der pädagogischen Arbeit und sind aus gut geleiteten Gruppenprozessen nicht mehr wegzudenken. Und sie haben noch ein außergewöhnliches religionspädagogisches Potential: Mit kooperativen Aufgaben, die Spiel und Abenteuer verbinden, werden biblische Geschichten aufgeschlossen und in die Gegenwart geholt. Im Workshop werden kooperative Abenteuerspiele zur Bibel ausprobiert und auf ihre Wirksamkeit hin befragt. Voraussetzung für die Teilnahme: Interesse an Abenteuerpädagogik, Bereitschaft Spiele auszuprobieren und barfuß zu spielen.

12.30 - 14.00
Workshop
25 max
Raum Rot
außerschulische Arbeit mit Kindern, Jugendarbeit, PraxisSpielForum, Schule

Das Spiel mit den Regeln – selbst Spiele für die Bildungsarbeit entwickeln

Till Meyer, Niedermeilingen

Spielepädagoge, Spieleentwickler, Mitinhaber der Spieltrieb GbR

Ein Spiel ohne Regeln gibt es nicht, selbst, wenn die Regeln so vage sind, wie in freien Kinderspielen. Die Regeln und die Spieler/innen sind die Grundlage des Spiels. In diesem Workshop bekommt ihr einen Einblick darin, was "gute" Spiele überhaupt ausmacht und wie man selbst Spiele entwickeln kann, oder auch schlechte Spiele verbessern. Selbst Spiele für die Bildungsarbeit zu entwickeln, ist nicht so schwierig, vorausgesetzt, man berücksichtigt einige grundsätzliche Regeln :-). Am Beginn des Workshops wird ein kurzes Referat Grundlagenwissen vermitteln, danach geht es mit zwei erprobten Methoden in Kleingruppen an die Spielentwicklung.

12.30 - 14.00
Workshop
21 max
Raum Grün
allgemein

Der Einstieg in die Programmierung - Spiele auf dem Teppich.

Dorota Bykowska, Białystok (Poland)

KLANZA's animator, logical and mathematical activities instructor

Dieser Workshop stellt Spiele ohne Computer vor, die Kinder in die Welt der Programmierung einführen und programmiernahe Fähigkeiten wie Logik, Ordnung der gewonnenen Informationen oder Lösung des Problems durch Unterteilung in einzelne Phasen entwickeln. Darüber hinaus zielen die Spiele darauf ab, die Soft Skills der Schüler zu entwickeln. Das Erlernen von Programmierungsgrundlagen erleichtert auch den Mathematikunterricht. Die Spiele helfen in großem Maße das Funktionieren eines Computers zu verstehen und mit ihm kommunizieren zu lernen. Am Ende erhalten die TeilnehmerInnen Materialien mit verschiedenen Spielvorschlägen.

12.30 - 14.00
Englisch / Deutsch, Workshop
10 max
Raum Blau
außerschulische Arbeit mit Kindern, Kindergarten, Schule

Die Regeln des Spielraums - Wieviel Spielraum gibt es im Rechtsraum?

Paul Sacher-Toporek, Wien (Austria)

Spielraumexperte

Spiel und Spiele finden in reellen Spielräumen statt. Die Regeln zur Gestaltung dieser Räume sind in diversen Gesetzen und Normen niedergeschrieben. Zusammengefasst können sie als der Rechtsraum beschrieben werden, in welchem das Spiel stattfinden darf. Darf, kann und soll auch mit den Regeln des Rechtsraumes gespielt werden? Sind die geltenden Regeln und Normen dehnbar, und lassen sie sich an das Spiel anpassen? Darf es ein wenig höher, näher oder härter sein, als es die Norm zulässt, wenn damit das Spiel gefördert wird? Analysiert und diskutiert werden Fallbeispiele aus dem Alltag.

12.30 - 13.30
Fachvortrag, Simultanübersetzung
Raum Gold
allgemein

ENTFÄLLT! Wieviel Regeln braucht das Theater (- Spiel)?

Susanna Quandt, Berlin

Dipl. Sozialpädagogin/Sozialarbeiterin (FH), Theaterpädagogin (BuT), Spielpädagogin (ARS)

Im Theaterspiel sollen sich Spielerinnen und Spieler frei entfalten und entwickeln können. Hier stellt sich die erste Frage: Was kann das heißen? Um dieses freie Entfalten entstehen zu lassen, sind TheaterpädagogInnen in der Verantwortung, dafür Raum zu schaffen. Bedarf dieser Raum, was immer das heißt, Regeln? Wer bestimmt und setzt diese Regeln? Und was kann Regelverstoß im freien Theaterspiel heißen? Auch Improvisation unterliegt Regeln. Wissen wir um diese? In diesem WS haben die Teilnehmenden die Möglichkeiten über Regeln und Unregeln im Theater auszutauschen. Es soll ein Input gegeben werden, was es heißen kann, klare Regeln zu formulieren und einzuhalten, um frei schaffen und entwickeln zu können. Materialien werden von der Dozentin gestellt.

12.30 - 14.00
Workshop
Raum Lila
allgemein

Feuer ist unverzichtbar - aber …

Michael Schicketanz, Zahna

Umweltbildner

"Messer, Gabel, Schere, Licht sind für kleine Kinder Pflicht!" so heißt der Spruch eigentlich. Insbesondere Feuer spielt in der Vorschulerziehung jedoch oft praktisch keine Rolle.Unzweifelhaft ist Feuer in Kindereinrichtungen nur geregelt möglich. Welche Regeln sind unverzichtbar und welche sind dazu noch sinnvoll? In Theorie und Praxis geht es dabei insbesondere darum die Notwendigkeit von Regeln zu verstehen und Sicherheit mit dem Feuer einzuüben.

12.30 - 14.00
Workshop
15 max
Raum Bronze
außerschulische Arbeit mit Kindern, Kindergarten, Kleinkinder, PraxisSpielForum

Mathematik beginnt mit dem Eierkarton - Einführung in das Therapiekonzept der Göttinger Zahlenbilder

Harald Schmidt, Göttingen

Dyskalkulietherapeut - Spieleerfinder (Mungo-Verlag "Spielend Mathematik lernen!")

Auf der Grundlage des Eierkarton-Schemas (2 mal 5) für die gegliederten Zahlenmengen im Zahlenraum bis 10 und über den Zehnerübergang hinaus wird ein in vielen Therapiestunden erprobtes Konzept vorgestellt. Nach diesem Konzept lernen Kinder Zahlenmengen sinnvoll zu gliedern, um damit besser zu rechnen und Rechenvorteile auszunutzen. Dieses Konzept ist von der Handlungsebene über die bildliche Vorstellung und symbolische Darstellung bis hin zur differenzierten Automatisierung für alle Grundrechenarten anwendbar und kann sowohl spielerisch als auch im systematischen abwechslungsreichen Training eingesetzt werden. Im Workshop werden vom Referenten selbst entwickelte und erprobte Ideen zur Herstellung von Spielen und anderen Materialien vorgestellt.

12.30 - 14.00
Workshop
24 max
Raum Rosa
Eltern, Heilpädagogik, Schule

NEW GAMES

Annegret Volkmuth, Hopfgarten

Dipl. Sozialpädagogin / Spielpädagoge

Spiele für große Gruppen werden zunächst vorgestellt, dann gemeinsam gespielt und schließlich durch Regeländerungen verändert. Zusammen gehen wir Fragen nach wie: Wie ändert sich das Spiel? Ist dadurch gleich ein Beispiel entstanden? Oder ein ganz neues Spiel? Was kann man durch schnelle Anpassungen der Regeln bewirken? Sind Regelveränderungen im Interesse der Gruppe? Wie gehe ich als Spielleitung mit Regeländerungen um? Durch bewusstes Ändern der Regeln und dem unmittelbaren eigenen Erleben der Wirkung wollen wir dazu ermutigen, Spiele anzupassen und öfter "mit den Regeln zu spielen". In einem Handout wird es eine kleine Checkliste für Spielanleitung sowie auch die gespielten Spiele geben.

12.30 - 14.00
Workshop
Wiese an der Fachschule
außerschulische Arbeit mit Kindern, Jugendarbeit, PraxisSpielForum

Pantomime - eine Illusion

Irina Kowallik, Berlin

Theaterpädagogin (BuT), Theater- und Kulturwissenschaftlerin

Pantomime lebt von der Illusion, der Verabredung mit dem Zuschauer und der gemeinsamen Fantasie. Um die eigene Illusion nicht zu zerstören, bedarf es einiger Grundsätze, die wir uns erspielen werden. Schweben, Fliegen, Zaubern, Verwandeln, alles kann als Pantomime dargestellt werden. Wir benötigen dazu nur Fantasie und unseren Körper. Beginnend mit einer Lockerung des Körpers und der einzelnen Körperteile, werden Tricks (Techniken) für spezielle Varianten der Darstellung erprobt, erfühlt und erspielt - imaginäre Gegenstände, Räume, Kräfte und Personen. Interaktionen und die Improvisation kurzer Etüden sind darin eingebunden.

12.30 - 14.00
Workshop
Sportraum
allgemein

Spiel mit Motiven der Volkskunst

Zsuzsanna Sevella / Emma Gonda / Zics Adrienn, Székesfehérvár (Hungary)

Game maker, game developer and game pedagogy expert / public educator/ assistant

Wir glauben, dass es wichtig ist, unsere traditionellen dekorativen Motive und Musterentwürfe den jungen Leuten, Kindern, Erwachsenen und Internationalen vorzustellen. Um diese Sprache zu lehren, haben wir die Mintakincstár / Schatzkammer von Muster-Serien entwickelt. Wir präsentieren die geschätzten Traditionen unserer Vorfahren in einer Weise, die modernen Bedürfnissen und Anforderungen entspricht, aber ihre ursprüngliche Bedeutung beibehält. Unser Ziel ist es, die traditionellen Designs und Motive, die heute selten anzutreffen sind, in den Alltag "zurück zu schmuggeln". Aus diesem Grund organisieren wir regelmäßig Präsentationen und praxisorientierte Trainings für Pädagogen, Kindergärtnerinnen sowie für öffentliche Bildungs- und Sammlungseinrichtungen. Die Muster wurden in verschiedene Spiele wie Gedächtnisspiele, Puzzles, Dominosteine und Rätsel integriert. Im Workshop erarbeitete Materialien können mit nach Hause genommen und auch bereits vorbereitete Kits erworben werden.

12.30 - 14.00
Workshop
30 max
Zelt (A) UNGARN
allgemein

Zwischen Identitäten - Spielend Dialoge führen

Dr. Zsuzsanna Agora / Dr. habil. Edit Gilbert, Pécs (Hungary)

Agora: Historikerin und predoc in Sozialpsychologie / Gilbert: Literaturwissenschaftlerin, Bibliotherapeutin

Ziel des Workshops ist es, das Konzept eines Kommunikationsspiels vorzustellen, das wir (Forschungsgruppe Kultur-Identität-Geschichte) im Laufe der Jahre, gemeinsam mit Studierenden an der Universität Pécs (Ungarn) erarbeitet haben. Das Spiel ist besonders geeignet, wenn man Erwachsene, Kinder, verschiedene Kulturen oder Generationen in den Dialog bringen will. Dabei ergibt sich auch die Möglichkeit über sich selbst und die MitspielerInnen immer etwas Neues zu lernen und neue Wissensinhalte spielerisch anzueignen. Im Rahmen des Workshops bekommen Sie Informationen über den theoretischen Hintergrund des Spiels, Sie können zwei bisher erarbeiteten Varianten (Lokale Identitäten fördern und Schicksale in Europa) kennen lernen und ausprobieren. Das Konzept bietet grenzenlose Möglichkeiten für die Weiterentwicklung, daher wollen wir Ihnen auch den Anreiz geben, dass Sie selber zu EntwicklerInnen werden.

12.30 - 14.00
Workshop
30 max
Raum Indigo
Eltern, Jugendarbeit, Schule

13:00 Parallele Angebote

Das regeln wir schon!

Anja Wrede, Berlin

Spieleautorin, Workshopleiterin

Gemeinsam überlegen wir, was Spiele so besonders macht ... und welche Spiele für unseren jeweiligen Arbeitsbereich geeignet sind. Wir tauschen uns aus und werfen höchstwahrscheinlich die eine oder andere Ideenmaschine in Gang. Denn auch darum wird es gehen: Wie entsteht eigentlich ein Spiel? Was muss, was kann eine Regel?

13.00 - 14.00
Workshop
20 max
Raum Silber
allgemein

Mittagsandacht

 

13.00
Andacht
Kirche
allgemein

Oină – rumänischer Nationalsport

Nelu Avram / Anca Avram / Bianca Nedelcu / NN / Constanze Thielen, Făgăraș (România)

Mitarbeitende im Jugendzentrum Seligstadt: Sportlehrer (N. Avram) und TrainerIn (N. & A. Avram) für Oină, AssistentInnen (B. Nedelcu, B. Ercau, C. Thielen)

Oină ist ein Spiel, um Mut zu trainieren. Alle Teilnehmenden bekommen eine kurze Einführung in das Mannschaftsspiel Oină, den rumänischen Nationalsport, und können es anschließend direkt in einem Spiel ausprobieren. 2 Mannschaften (im Original je 11 SpielerInnen) spielen dabei auf einem Spielfeld gegeneinander. Das Grundprinzip ist dem Baseball ähnlich, aber Oină ist doch ganz anders. Beim Oină spielen lernt man Werfen, Schlagen, genaues Beobachten und exaktes Zielen. Jede und jeder im Team muss gewissenhaft die Aufgabe der jeweils eingenommenen Position erfüllen. Im Oină spielen trainieren die SpielerInnen ihre Konzentrationsfähigkeit, die Aufmerksamkeit in alle Richtungen zu richten, und das taktische Zusammenspiel. Ein Spiel für das man nicht LeistungssportlerIn sein muss. Hier bekommen die Teilnehmenden eine Idee vom sportlichen Geist Rumäniens!

13.00 - 14.00
Workshop
Zelt E
Erwachsenenbildung, Jugendarbeit, PraxisSpielForum, Schule

SPIELE nicht MIT Regeln, sondern mit REGELN

Dahlia Hedemann, Rastede

Freiwilliges Kulturelles Jahr im Ev. Bildungshaus Rastede, Amateurschauspielerin an der Landesbühne Wilhelmshaven

Manchmal helfen sie und manchmal stehen sie auch einfach im Weg, die Regeln. Wer kennt es nicht? Anleitungen, Regeln, die einem sagen wie man sich verhalten soll. In der Schule, in der Familie, im Theater, auf der Arbeit, eigentlich überall in der Gesellschaft. Doch damit ist heute Schluss! Wir benutzen Regeln nicht um sie zu befolgen, sondern um mit ihnen zu spielen, sie neu zu erfinden, umzudrehen oder einfach über Bord zu werfen. Also: Kopf auf links drehen, querdenken und Spielen! Freuen Sie sich auf einen Workshop in dem alles möglich sein kann, wenn wir mit den Regeln spielen und nicht die Regeln mit uns!

13.00 - 14.00
Workshop
16 max
Raum Lindgrün
Jugendarbeit, PraxisSpielForum, Schule

Spieleanwendung mit pädagogischer Zielsetzung während des Grundschulunterrichts

Agnes Ruzsa/ Judit Bence/ Anna Malnasi Csizmadia, Budapest (Hungary)

2 primary school teachers and a special needs teacher

Die Anwendung der Spiele während des Lernprozesses ist schon seit Langem bekannt, ihre fundamentale Signifikanz in jeden Gebiete des Unterrichtes wurde jedoch nur unlängst allgemein wahrgenommen. Das Ziel unseres Workshops ist einige Spiele und Methoden vorzustellen, die wir in unserer ungarischen Grundschule „Schatzjäger” – die erste alternative Schule in unserem Land – benutzen. Die Spiele, die wir präsentieren wollen, sind von uns ausdrücklich für pägagogische Zwecke verwendet. Wir benutzen unterschiedliche Spiele um spezielle kognitive Bereiche zu entwickeln. Dies kann die Enwicklung aller Fähigkeitsarten beinhalten: von Sprache, Konzentration, Kreativität, logisches und abstraktes Denken zu physischen Fähigkeiten wie Hand-Auge-Koordination, räumliches Bewusststein und motorische Funktionen. Wir laden Sie ein mit uns Spiele auszuprobieren, die für die Anregung des Unterrichtsmilieus effizient verwendet werden können.

13.00 - 14.00
Workshop
15 max
Raum Gelb
außerschulische Arbeit mit Kindern, Kindergarten, Schule

Teamspiele mit Konzept

Anett Buddrus, Naunhof

M.A. Sport- und Erziehungswissenschaften

Spielend erleben entwickelt Spiele mit dem Anspruch, dass sie alters- und zielgruppenunabhängig einsetzbar sind. In diesem Workshop werden einige unserer Teamspiele vorgestellt, die wir alle gemeinsam ausprobieren werden. Alle Spiele sind an das Spielerniveau und die Zielstellung adaptierbar. Lassen Sie sich überraschen, wie man mit vermeintlich einfachen Spielen zwar einfach und ohne viel Spielanleitung spielen kann, aber ebenso komplexe Aufgabenstellungen möglich sind.

13.00 - 14.00
Workshop
30 max
Raum Weiß
allgemein

Vorstellung des VillaCircus Bonini aus Calvörde

Circus Knopf (Antje Hildebrandt), Tangermünde, OT Miltern

Freischaffende Circusdirektorin

Mitmenschen erleben – ein Projekt der besonderen Art: Circus Knopf und 12 BewohnerInnen des Wohnheims für Menschen mit Behinderung der Ev. Stiftung Neinstedt in Calvörde haben im nunmehr dreizehnten Jahr wieder eine Woche lang jongliert, sinniert, trainiert, probiert und präsentieren Euch ihr eigenes Circusprogramm. Für alle zwischen 4 und 104 Jahren – hereinspaziert!

13.00 - 14.00
Aufführung
Zelt C
allgemein

Worte sagen mehr als tausend Fäuste - Spielkette mit kommunikativen und kooperativen Spielen ohne viel Material

Ralf Brinkhoff, Löhne

Spiel- und Theaterpädagoge, Deeskalationstrainer

Eine Spielkette ist eine Aneinanderreihung von Spielen, die in einer Spielgeschichte verpackt werden. Den Teilnehmenden wird gezeigt, wie zu einem Thema spielerisch mit Kindern ab 8 Jahren und Jugendlichen pädagogisch gearbeitet werden kann. Es wird verdeutlicht, mit welchen einfachen (Spiel)Regeln spielerisch soziales Lernen stattfindet und der Umgang miteinander geübt wird. Der Workshop vermittelt dies sehr praktisch, da die Spiele gespielt werden. Alle Spiele benötigen wenig Spielmaterial und sind einfach umzusetzen.

13.00 - 14.00
Workshop
30 max
Zelt D
außerschulische Arbeit mit Kindern, Jugendarbeit, PraxisSpielForum, Schule

14:30 Parallele Angebote

Das Spielkonzept – Bewegung mit dem Schwingli

Klaus Scheuermann, Ippesheim

Künstler und Pädagoge

Das Schwingli ist ein Spielgerät, das sehr vielfältige Möglichkeiten bietet. Es kann als Rhythmusspiel, interaktives Medium zur Motorik-, Sozialkompetenz- und Kommunikationsförderung eingesetzt werden. Darüber hinaus werden Koordination und Konzentration geschult. Vor allem macht es sehr viel Spaß damit zu spielen. Veränderungen und Erweiterungern des Schwingli ermöglichen neue Spielideen.

14.30 - 16.00
Workshop
20 max
Raum Silber
allgemein

ENTFÄLLT! YogaMotorik®

Caren Leonhard, Flecken Zechlin

Psychomotorikerin, Pädagogin, Referentin in Aus- und Weiterbildung, Autorin

Wohlbefinden, Leistungsbereitschaft, Konzentration und Kreativität sind Voraussetzung für eine entspannte Lern- und Spielsituation. YogaMotorik® setzt sich aus verschiednen Bereichen zusammen: Bewegung, Gleichgewicht, Entspannung und Sprache - alles Bereiche, die eine ganzheitliche Entwicklung unterstützen. Mit viel Spaß und anregenden Spielideen wird ein Konzept vorgestellt, dass ruhige wie bewegungsfreudige Kinder gleichermaßen anspricht und begeistert. Über die vielen Spielideen werden die motorischen und emotionalen Kompetenzen von Krippen-, Kita- und Schulkindern angesprochen und gefördert.

14.30 - 15.30
Workshop
Sportraum
allgemein

Gänse- oder Leiterspiel mit sozialtherapeutischer Ausrichtung

Ruthild und Johanna Heimann, Brixen (Italy)

Ruthild H.: Ergotherapeutin im Südtiroler Kinderdorf/ Brixen/Italien / Johanna H:: Studium der Kommunikation und Didaktik der Kunst, momentan in Mutterschaft

Es werden Anregungen zu einem kreativen Umgang mit dem bekannten Gänse- bzw. Leiterspiel gegeben. Der besondere Wert liegt in der spontanen Regel- und Konsequenzenfindung. Praxiserfahrungen zeigen einen hohen Nutzen für Jugendliche und Kinder in Bezug auf Feedback-Kompetenzen und Entscheidungsfindungsprozesse, bei gleichzeitigem Erhalt des Spassfaktors. Nach kurzer theoretischer Einführung, angereichert durch Praxisbeispiele, folgt eine Phase der Erprobung in Kleingruppen, wobei auch Spielfeld und -figuren erstellt werden. Anschließende auswertende Analyse und besonderes Augenmerk auf Transfer in unterschiedliche Anwendungsgebiete runden den Workshop ab.

14.30 - 16.00
Workshop
20 max
Raum Gold
außerschulische Arbeit mit Kindern, Heilpädagogik, Jugendarbeit

Grenzenlose Freiheit im Indianerland - Spiele ohne Regeln?

Antje Small Legs, Potsdam

Dozentin für indianische Kultur und Geschichte, Herkunft aus deutsch/indianischer Familie, verheiratet mit kanadischen Indianer

Indianerspiele sind für unsere Kinder heute weitestgehend unbekannt. Indianer sind nur noch als Trickfilmfiguren bekannt, die mit Tieren sprechen und Abenteuer bestehen. Doch wie haben Indianerkinder gespielt? Sie lebten nah an der Natur. Welche Materialien wurden genutzt? Gab es Regeln, Grenzen oder eine grenzenlose Freiheit durch das freie Umherziehen in der Prärie? In diesem Workshop werden verschiedene Spiele im Kontext der einzelnen Völker vorgestellt - mit Spielregeln und Möglichkeiten des Einsatzes in Schule und Freizeit für unsere Kinder heute.

14.30 - 16.00
Workshop
12 max
Raum Weiß
außerschulische Arbeit mit Kindern, Erwachsenenbildung, PraxisSpielForum, Schule

Kirchenpädagogik

Lars Schwenzer / Anja Beck

 

14.30 - 15.30
Workshop
Kirche
allgemein

Mit Spiel die Welt erleben und erkunden

Ruth Dommer-Sesay, Berlin

Pädagogin; Fachreferentin Globales Lernen

Spielend die Welt entdecken und begreifen - das ist ein Ansatz der modernen, auch auf das Verstehen und Leben in einer globalisierten Welt zielenden Pädagogik (u.a. Lernen in globalen Zusammenhängen). Vorgestellt werden praktische Ansätze dieser Art für die Kinder-, Jugend- und Familienbildung in und außerhalb der Schule. Anleitungen werden präsentiert und v.a. praktisch ausprobiert. Im Mittelpunkt stehen Spiele und Spielsituationen, die Zugänge zu Afrika, Asien und Lateinamerika ermöglichen. Da es vor allem um die praktische Anwendung des Spiel geht, ist der Workshop auch für Familien geeignet. Fachkräfte erhalten individuelle Beratung.

14.30 - 16.00
Workshop
20 max
Raum Bronze
außerschulische Arbeit mit Kindern, Kindergarten, PraxisSpielForum, Schule

Omas Spieleklassiker im neuen Regelgewand

Claudia Hartmann, Berlin

Diplom-Pädagogin, freie Dozentin im Kita-Bereich, Spieleredakteurin

Die Spiele aus Omas Zeiten sind wahre Schätze. Gemeinsam erinnern wir uns, tauschen uns aus. Um dann mit den altbekannten Regeln zu spielen. Mit einer gehörigen Portion Phantasie verknüpfen wir, fügen etwas hinzu, lassen etwas weg, nutzen Materialien, verändern Funktionen, Strukturen oder Sinneswahrnehmungen. Und plötzlich dürfen wir bei Klatschpielen nur mit einer Hand klatschen, weil wir mit der anderen unseren Teampartner festhalten usw. Im Spiel mit den Regeln ist alles erlaubt. Wir sammeln die Ideen, um dann einfach drauf los zu spielen.

14.30 - 16.00
Workshop
25 max
Raum Blau
außerschulische Arbeit mit Kindern, Kindergarten, PraxisSpielForum, Schule

Perlenketten mit Code – in Schmuck kodierte Informationen

Elżbieta Hornowska / Agnieszka Wojas / Elżbieta Furmańska / Halina Oster / Anna Adamczyk / Ula Żyżyńska, Warszawa (Poland)

Trainerinnen des Vereins KLANZA

Eine Annäherung an verschiedene Aspekte der Informationscodierung. Aus den verschiedenen vorbereiteten Materialien: Metall, Papier, Stoff, Federn, Garn, Gummi, Plastikmassen und anderen stellen wir Perlen her. Jeder Art von Perlen sind bestimmte Verhaltensweisen, Aktionen, Gesten und Töne zugeordnet. Die Perlen werden auf eine Schnur gefädelt. Die Teilnehmer präsentieren dann die entschlüsselten Informationen aus ihren Perlenketten. Die Teilnehmer können die Ketten, die sie gebastelt haben, mitnehmen.

14.30 - 16.00
Workshop
25 max
Zelt (B) POLEN
außerschulische Arbeit mit Kindern, PraxisSpielForum, Schule

Playativity – spielend Kreativität und Innovation fördern

Michael Kienreich, Gratwein-Straßengel (Austria)

Spielpädagoge, Wald- und Wildnispädagoge, Singleiter, Leiter für Jeux Dramatiques, systemische Arbeit, Sozialpädagoge i. A.

In Anbetracht unserer globalen Situation – gesellschaftlich sowie in Hinsicht auf die Umwelt – wird es immer wichtiger kreative, innovative Lösungen zu finden und nicht nur weiter „mehr desselben“ zu leben und produzieren. Dazu braucht es Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die nicht nur Regeln befolgen sondern auch mit spielerischer Freiheit und ohne Scheuklappen die Probleme erforschen und ganz neue Lösungen und Wege finden. Dieser Workshop soll mit spielerischer Leichtigkeit die Bedeutung dieser Veränderungen aufzeigen, Impulse zur Umsetzung geben und dadurch sowie durch Vernetzung auch einen Transfer der Erfahrungen in den Alltag ermöglichen.

14.30 - 16.00
Workshop
30 max
Raum Lindgrün
allgemein, PraxisSpielForum

Regenbogenkompetenz in der pädagogischen Praxis

Tanja Allerberger, Pfaffstätten (Austria)

Sozialpädagogin; Spielpädagogin; Freizeitpädagogin; Lehrende am Bundesinstitut für Sozialpädagogik, Baden, Österreich

Diversität ist in allen Bereichen pädagogischer Arbeit ein Thema. Während es für viele Diversitätsbereiche bereits klare pädagogische Konzepte gibt, ist jener der sexuellen Orientierung und der geschlechtlichen Vielfalt bisher wenig beachtet worden. Das Thema wird immer noch als "ganz persönlich" betrachtet, als etwas, das "nur im Schlafzimmer“ relevant ist. Ist es nicht. Sexuelle Orientierung und geschlechtliche Identität prägen alle Bereiche des Lebens und damit auch jene, wo Menschen im Kontext von Bildung und Freizeit zusammenkommen. Ziel des WS ist es, einen Teil Regenbogenkompetenz zu erlangen, also jene Kompetenz, die dazu ermächtigt, mit sexueller und geschlechtlicher Vielfalt adäquat umzugehen. Der WS beinhaltet einen kurzen Input zum Thema Regenbogenkompetenz und den dazugehörigen Fertigkeiten, sowie Übungen und Spiele, die sowohl der eigenen Auseinandersetzung dienen als auch Handlungsstrategien für den Transfer in die eigene Praxis bieten sollen.

14.30 - 16.00
Workshop
30 max
Raum Türkis
außerschulische Arbeit mit Kindern, Jugendarbeit, Schule

Spiele für Menschen mit Demenz - die Regeln verändern

Dorothee Altenfelder-Deitenbach, Bonn

Pflegefachkraft im Betreuungsbereich für Menschen mit Demenz

Wie kann man Menschen mit Demenz spielerisch fördern, ohne teure Spiele kaufen zu müssen? Es geht dabei um Gedächtnistraining, Förderung von Konzentration, Erinnerung, Motorik, aufeinander achten… Anhand von "Stadt-Land-Fluss", "Das große Würfel-Quiz" und Themen-Spielen werden Methoden erklärt, wie die Regeln den Möglichkeiten der Spieler angepasst werden können, so dass die Spiele für jede Gruppe geeignet sind. Im Workshop sprechen wir über die Erfahrung aus dem Alltag mit Spielen für Menschen mit Demenz und wir probieren sie natürlich auch nach veränderten Regeln mit den Teilnehmenden aus. Es werden darüber hinaus weitere geeignete Spiele vorgestellt.

14.30 - 16.00
Workshop
20 max
Raum Grün
allgemein

Spiele regeln – Welche Regeln braucht ein gutes Gesellschaftsspiel

Tim Rogasch, Bonn

Spiel- und Lerndesigner, Produktdesigner, Spieleautor

Gesellschaftsspiele machen Spaß! Und das, obwohl jedes Gesellschaftsspiel einem Regelwerk unterliegt. Mal vielen und komplexen, mal wenigen und leicht zugänglichen Regeln. Gesellschaftsspiele brauchen Regeln. Denn diese geben den Handlungsspielraum vor in dem sich die Spielenden bewegen können, um spannende Geschichten zu erleben, Wettkämpfe auszutragen, Emotionen auszuleben und Spaß zu haben. Aber wie muss ein Spiel geregelt werden damit es interessant, spannend und Spaß bereitend ist? Der Workshop „Spiele regeln“ bietet die Möglichkeit sich mit dem Thema Spielentwicklung auseinanderzusetzen. Ziel des Workshops ist es, dass sich die Teilnehmer in Gruppenarbeit, durch angeleitete Kreativtechniken und mit verschiedensten Materialien eigene einfache Spiele und deren Regeln zu erarbeiten. Diese Spieleprototypen werden natürlich mit allen Workshopteilnehmern ausgiebig gespielt und getestet.

14.30 - 16.00
Workshop
20 max
Raum Rosa
allgemein

Spielerisch lernen - Lernspiele in Unterricht und Training zum Spracherwerb und darüber hinaus

Petra Bodenstein, Moringen OT Großenrode

Dipl.-Übersetzerin, Zertifizierte Suggestopädin seit 1995; Seminarleiterin, Sprach- und Kommunikationstrainerin seit 1983

Spiele mit und um Regeln! Wer eine Sprache erlernt, muss sich notgedrungen mit deren Regeln befassen und diese lernen. Auch die englische Sprache, so einfach deren Erwerb in der heutigen Zeit erscheint, stellt da keine Ausnahme. In diesem Workshop erfahren Sie, wie Sie diese Regeln auf spielerische Weise vermitteln können, wie ihre Schüler und Teilnehmerinnen diese spielerisch erlernen. Nicht nur geeignet für Englisch-Trainerinnen und -lehrer! Alle Beispiele sind anwendbar auf andere Sprachen und darüber hinaus viele davon auch auf die Vermittlung von Sachthemen.

14.30 - 16.00
Workshop
12 max
Raum Rot
allgemein

Spielregeln der Community

Gabriele Meisner, Berlin

Diplom-Sozialpädagogin, Dozentin, Autorin

Eine Spielgemeinschaft kann ihre Regeln selbst bestimmen und vereinbaren. Diese sind die Basis für einen gelingenden Spielprozess mit einer Gruppe. Wir werden dies im Workshop umsetzen und unsere Regeln, Werte und Prioritäten spielend einbringen. Angeboten werden neue internationale spieldidaktische Übungen für die digitale Handouts zur Verfügung stehen.

14.30 - 16.00
Workshop
30 max
Zelt E
außerschulische Arbeit mit Kindern, Jugendarbeit, PraxisSpielForum, Schule

TOP Spiele der homoludens.hu Spielhäuser und Spiel-Festivals

Janos Csanyi, Budapest (Hungary)

Chefredakteur Internet Spielhaus, Chairman homoludens.hu Association, Erfahrungen mit über einhudert Events und vier Spielefesten jährlich, mehr als 13.000 Spielinformationen im Internet Spielhaus.

Vorstellung des homoludens.hu Vereins. Auswahl unserer erfolgreichsten Spiele: regelmäßige und unregelmäßige Spiele, Indoor und Outdoor, mit Werkzeugen und ohne Werkzeuge, für Teams und Einzelpersonen, Kinder und Erwachsene. Methode: Spiele, Übungen.

14.30 - 16.00
Englisch / Deutsch, Workshop
Zelt (A) UNGARN
außerschulische Arbeit mit Kindern, Eltern, Jugendarbeit, PraxisSpielForum

Vertrauensspiele - Regeln schaffen Sicherheit, Sicherheit schafft Vertrauen

Jan Koch, Chemnitz

FK Soziale Arbeit, Referent für Spiel- und Gruppenpädagogik sowie Rechtsfragen in der Jugendarbeit, päd. MA der Herbergsleitung Thalheim und der Akademie Ehrenamt Chemnitz, Projektleiter Die Vereiser

Vertrauensspiele sind kooperative Spiele, welche zuweilen beinahe etwas waghalsig bis sogar spektakulär wirken. So nimmt es nicht Wunder, dass Freiwilligkeit, Konzentration und Sicherheit die oberste Priorität besitzen, um Verletzungen (und Vertrauensverluste) zu vermeiden. Sicherheit setzt klare Regeln voraus, die durchaus veränderbar sind, aber allen in der Gruppe klar sein müssen! Regeln und Sicherheit so zu erleben, macht frei dafür, einen Schritt über die nächste Grenze zu wagen! Vertrauensspiele machen Grenzerfahrungen möglich, fördern den Zusammenhalt, die Verlässlichkeit und eben das Vertrauen in der Gruppe und an sich selbst! Zum Ende des Workshops gibt es ein kurzes Feedback sowie einen spieltheoretischen Input zum Leiter*innenverhalten speziell bei Vertrauensspielen, letzteres ggf. auch als Handout.

14.30 - 16.00
Workshop
30 max
Wiese an der Fachschule
Erwachsenenbildung, Jugendarbeit, PraxisSpielForum, Schule

Wie viel Regeln braucht die Erlebnispädagogik?

Henry Esche, Magdeburg

Wildnis- und Erlebebnispädagoge (Institut für Erlebnispädagogik, CVJM-Hochschule)

„Die Dinge die wir wirklich wissen, sind nicht die Dinge, die wir gehört oder gelesen haben, vielmehr sind es die Dinge, die wir gelebt, erfahren und empfunden haben.“ Calvin M. Woodwards
Auf Grundlage dieses Zitats geht es in diesem Workshop um die Frage, wie viele Reglementierungen Erlebnispädagogik braucht um ihre Wirksamkeit zu entfalten. Beispielsweise: Wie viele Informationen oder Vorgaben brauchen meine Gruppenübungen? Wie sehr mische ich mich als Trainer in den Gruppenprozess ein - bzw. wie lange lasse ich die "Dinge laufen"? Praktisch wird dies anhand einer kooperativen Abenteuerübung aus dem Kommunikationsbereich die wir selber durchführen werden (45 min). Die Übung ist für jene interessant, die Erlebnispädagogik in „kleine Räume“ bringen wollen. Die Übung zeigt sehr eindrücklich wie ich mich als Trainer im Gruppenprozess positioniere - und wie Vorgaben diesen Prozess beeinflussen. Abgerundet wird der Workshop durch eine spannende, zielgruppenorientierte Reflexionsmethode.

14.30 - 16.00
Workshop
Zelt D
Erwachsenenbildung, Jugendarbeit, PraxisSpielForum

WINWINBOX - Konfliktlösung spielerisch mit einfachen Regeln

Viktor Bauernfeind, Wien

Leitung Team Präsent - Institut für Gewaltprävention und Beziehungskultur/A-Wien, Psychosozialer Berater, Hochschul-Referent, Sozialpädagoge, Kinder- und Schulbuch Autor/in, Kinderliedermacher

Win Win Konfliktlösung will gelernt sein. Im Workshop lernen Sie neue Materialien kennen um Konfliktregelung unter SchülerInnen zu vermitteln und das Finden von Win Win Lösungen zu erleichtern. Win Win Lieder und die WINWIN BOX spielen dabei eine wesentliche Rolle. Im Workshop lernen Sie diese pädagogischen Materialien kennen, reflektieren persönliche Konfliktstrategien und verfeinern Ihren Win Win Fahrplan um Konflikten unter Kindern und Jugendlichen entspannter zu begegnen. Der Workshop ist eine Einladung Konfliktkultur proaktiv zu gestalten.

14.30 - 16.00
Workshop
Raum Orange
außerschulische Arbeit mit Kindern, Kindergarten, Schule

15:00 Parallele Angebote

Stunde der Herausforderung - Action, Spiel und Spaß

Johannes Behrens, Berlin

Momentane Tätigkeit: Bundesfreiwilligendienst bei "mehr als lernen e.V." in Berlin

Ein dynamischer Workshop zum Mitmachen mit Spielen und Herausforderungen, die Gruppen in ihren Findungsphasen unterstützen und gemeinsames spielen in den Vordergrund stellen. Die gespielten Spiele können sowohl mit Zehn- bis Zwölfjährigen, als auch mit erwachsenen Personen gespielt werden. Das pädagogische Konzept hinter den Spielen zielt vor allem auf einen Grundstein für spätere Zusammenarbeit, gemeinsam Spaß haben und die Integrierung des Individuums in die Gruppe ab. Der Workshop ist geeignet für Personen, die sich für ihre Arbeit mit Menschen durch ein paar aktive und spannende Spiele inspirieren lassen wollen, oder einfach nur ein wenig Spaß haben wollen.

15.00 - 16.00
Workshop
30 max
Raum Lila
außerschulische Arbeit mit Kindern, Jugendarbeit, PraxisSpielForum, Schule

Welche Regeln gelten? Inklusives Spielen – Aktions- und Gemeinschaftsspiele mit Menschen mit und ohne Behinderung

Matthias Kipke, Dresden

Diplom Religions- und Gemeindepädagoge (FH); Heilpädagogische Ausbildung; Mitarbeiter im Referat JuB - Jugendarbeit Barrierefrei im Ev.-Luth. Landesjugendpfarramt Sachsen

Spielen bringt näher, spielen verbindet. Funktioniert das auch in einer Gruppe mit Menschen mit und ohne Behinderung? Im Workshop werden Grundstrategien des gemeinsamen Spielens und der Spielpädagogik erörtert. Mit Praxisübungen soll der pädagogische und mitmenschliche Lernprozess in (heterogenen, inklusiven) Gruppen das ihm nötige Gewicht verliehen bekommen. Und wir werden merken: "Regeln sind zum Ändern da". Spiel wird als Mittel zum Zweck für ein inklusives Miteiander erlebt. Lernen durch Erfahrung: Im Workshop - für unsere Gruppen - für mich. Material: Hinweise auf Spielmaterial, Literatur, Zusammenfassung des WS in Papierform oder digital erhältlich

15.00 - 16.00
Workshop
20 max
Raum Gelb
allgemein, PraxisSpielForum

16:00 Parallele Angebote

Theateraufführung

Theaterteam LAIOSI / Richard Schubert, Potsdam

 

16.00
Aufführung
Kirche
allgemein

16:15 Parallele Angebote

Aktivierung durch Theaterpädagogik

Joao Albertini, Berlin

Brasilianischer Theaterpädagoge, lebt in Berlin; Fachreferent Globales Lernen,

Aktivierungsansätze des Theaters der Unterdrückten (A. Boal) beim Einstieg in Bildung (in und außerhalb der Schule) mit Bezug zu Globalisierung. Vorgestellt werden Themen und v.a. praktische theaterpädagogische Übungen, mit denen Kinder, Jugendliche und Erwachsene für die Welt und ein Leben in ihr in Vielfalt, mit Toleranz etc. sensibilisiert, qualifiziert und aktiviert werden können. Da kurzweilige Rollenspiele im Mittelpunkt des Workshops stehen, eignet es sich auch für ein generationsübergreifende Nutzung (z.B. Eltern mit Kinder).

16.15 - 17.45
Workshop
30 max
Raum Türkis
außerschulische Arbeit mit Kindern, Jugendarbeit, PraxisSpielForum, Schule

Das regeln wir schon!

Anja Wrede, Berlin

Spieleautorin, Workshopleiterin

Gemeinsam überlegen wir, was Spiele so besonders macht ... und welche Spiele für unseren jeweiligen Arbeitsbereich geeignet sind. Wir tauschen uns aus und werfen höchstwahrscheinlich die eine oder andere Ideenmaschine in Gang. Denn auch darum wird es gehen: Wie entsteht eigentlich ein Spiel? Was muss, was kann eine Regel?

16.15 - 17.15
Workshop
20 max
Raum Silber
allgemein

Der Einstieg in die Programmierung - Spiele auf dem Teppich.

Dorota Bykowska, Białystok (Poland)

KLANZA's animator, logical and mathematical activities instructor

Dieser Workshop stellt Spiele ohne Computer vor, die Kinder in die Welt der Programmierung einführen und programmiernahe Fähigkeiten wie Logik, Ordnung der gewonnenen Informationen oder Lösung des Problems durch Unterteilung in einzelne Phasen entwickeln. Darüber hinaus zielen die Spiele darauf ab, die Soft Skills der Schüler zu entwickeln. Das Erlernen von Programmierungsgrundlagen erleichtert auch den Mathematikunterricht. Die Spiele helfen in großem Maße das Funktionieren eines Computers zu verstehen und mit ihm kommunizieren zu lernen. Am Ende erhalten die TeilnehmerInnen Materialien mit verschiedenen Spielvorschlägen.

16.15 - 17.45
Englisch / Deutsch, Workshop
10 max
Raum Blau
außerschulische Arbeit mit Kindern, Kindergarten, Schule

Drauflos mit Regeln

Irina Kowallik, Berlin

Theaterpädagogin (BuT) ,Theater- und Kulturwissenschaftlerin

Drauflos mit Regeln ist eine Improvisationsmethode, die sich am Action Theater orientiert. Ruth Zaporah (USA) entwickelte verschiedene Ansätze, die auf die Wahrnehmung des Augenblicks und der Fähigkeit, spontanen Impulsen Ausdruck zu geben, basieren. Dabei werden Bewegung, Stimme und Sprache in einer Atmosphäre spielerischen Agierens eingesetzt. Wie alle Varianten der gemeinsamen Improvisation, steht hier das Zusammenspiel im Vordergrund und somit die Offenheit für Impulse von anderen Beteiligten. Nach einer kurzen Einleitung zur Methode, steigen wir mit Vorübungen in die Improvisation als Gruppe, in Paaren und als Trios ein. Im Gespräch reflektieren wir das Erlebte gemeinsam.

16.15 - 17.45
Workshop
Sportraum
allgemein

Escaperoom - General Solutions

Annika Gramoll / Ole Jantschek / Burkhard Schmidt / Jan Witza, Berlin

Innovationsgruppe Digitale Demokratie der Evangelischen Trägergruppe für gesellschaftspolitische Jugendbildung

Der Workshop bietet die Erfahrung des Escape Rooms durch eigenes Probieren und lädt ein, Fragen der Einsatzmöglichkeiten, Auswertung und Didaktisierung von Escape Adventure Games zu diskutieren. Die Teilnehmer_innen sind zu Gast bei „General Solutions“, dem führenden Technologieunternehmen ihrer Zeit. GS steht kurz davor eine weitere technische Innovation einzuführen, den so genannte „General Score“ . Dieser führt alle Daten, die über einen Menschen verfügbar sind, in einem Ranking zusammen. Damit soll zukünftig eine rationale Entscheidungsbasis begründet werden, wer in der Gesellschaft welche Wahlmöglichkeiten haben soll. Themen, die sich aus dem Escape Room ergeben, sind unter anderem die Nutzung und Manipulation von Emotionen und der Einfluss von Digitalisierung auf die politische Kommunikation und den demokratischen Diskurs in der Gesellschaft. Darüber hinaus werden vielfältige ethische und politische Fragen aufgeworfen. General Solution – Better future, better me.

16.15 - 17.45
Workshop
8 max
Raum Lindgrün
Erwachsenenbildung, Jugendarbeit, PraxisSpielForum, Schule

Feuer ist unverzichtbar - aber …

Michael Schicketanz, Zahna

Umweltbildner

"Messer, Gabel, Schere, Licht sind für kleine Kinder Pflicht!" so heißt der Spruch eigentlich. Insbesondere Feuer spielt in der Vorschulerziehung jedoch oft praktisch keine Rolle.Unzweifelhaft ist Feuer in Kindereinrichtungen nur geregelt möglich. Welche Regeln sind unverzichtbar und welche sind dazu noch sinnvoll? In Theorie und Praxis geht es dabei insbesondere darum die Notwendigkeit von Regeln zu verstehen und Sicherheit mit dem Feuer einzuüben.

16.15 - 17.45
Workshop
15 max
Raum Bronze
außerschulische Arbeit mit Kindern, Kindergarten, Kleinkinder, PraxisSpielForum

Magische Anordnungen von Münzen. ZoK- und ZuK-Rätsel im Unterricht

Klaus-Peter Rudolph, Neubrandenburg

Mathematiker und Spieleentwickler

Im Vortrag werden interessante Anordnungen von Münzen vorgestellt, die Bezug zu den bekannten magischen Zahlenquadraten haben. Im Mittelpunkt stehen die ZoK- und ZuK-Zahlenrätsel zum Training des logischen Denkens. Die Rätsel sind geeignet zum unterhaltsamen Einsatz im Mathematikunterricht ab der Mittelstufe. Die Teilnehmer lösen beispielhaft Rätsel und erhalten Rätsel-Vorlagen, die sie im Unterricht einsetzen können.

16.15 - 17.45
Workshop
Raum Weiß
allgemein

Mitmachkonzert - Win Win Lieder

Viktor Bauernfeind, Wien

Leitung Team Präsent - Institut für Gewaltprävention und Beziehungskultur/A-Wien, Psychosozialer Berater, Hochschul-Referent, Sozialpädagoge, Kinder- und Schulbuch Autor/in, Kinderliedermacher

Nachdem Viktor Bauernfeind acht Jahre in Workshops zu Gewaltprävention tätig war, begann er die wesentlichen Inhalte in Musik zu packen. In diesem interaktiven Musikprogramm für Kinder von 5 bis 11 Jahren geht es deshalb um: Kontakt und das Wahrnehmen von Gemeinsamkeiten und Unterschieden; Gefühle und was wir mit unserer Wut anfangen können; Kommunikation und Verhandeln, damit einer gemeinsamen Lösung nichts mehr im Wege steht. Die Win Win Lieder unterstützen Pädagog_nnen darin Konfliktkultur bewußt zu gestalten. Die dazu passende CD mitsamt didaktischem Liederheft "Win Win Lieder" ist selbstverständlich erhältlich.

16.30 - 17.00
Aufführung
Zelt D
außerschulische Arbeit mit Kindern, Kindergarten, PraxisSpielForum, Schule

Papers, please!

Adam Tůma, Ján Smolka, Tadeáš Venzara, Gerwisch

Mgr. in Gesundheitsförderung/ Körpererziehung und Sport/ Erlebnispädagogik

Eine Welt der Computerspiele stellt eine unerschöpfliche Quelle von Ideen für Pädagogen dar. In diesem Workshop kannst du ein Beispiel auf deiner eigenen Haut spüren. Wir werden das Computerspiel Papers, please! in die reale Welt bringen. Kommt und macht mit.

16.15 - 17.45
Englisch / Deutsch, Workshop
20 max
Zelt E
Erwachsenenbildung, Jugendarbeit, PraxisSpielForum, Schule

Sich regeln bringt Segen

Axel Pulvermüller, Hildesheim

Dipl. Sozialpädagoge, Coach, OutdoorTrainer, Erlebnispädagoge

Dieser Workshop soll den Einsatz von Spielregeln thematisieren, wie sie in TeamBuilding-Maßnahmen oder erlebnis-pädagogischen Programmen vorkommen. Auch für Coaching-Prozesse kann das von Interesse sein. Was geschieht mit Einzelnen, mit der Gruppe oder mit dem Team, wenn die Leitung mit Regeln unter- bzw. überfordert? Worauf kann eine Trainerin oder ein Coach achten, um sich selbst und andere gut geregelt in die Lernzone zu bringen? Erleben und erproben Sie dies anhand spannender Übungen; dabei dienen ausgewählte Modelle der Transaktions-Analyse als Unterstützung...

16.15 - 17.45
Workshop
25 max
Raum Rot
Erwachsenenbildung, Jugendarbeit, Schule

Spiel mit Regeln oder Regeln zum Spielen

Myra van de Wiel & Karin Christiansen-Weniger, Oisterwijk (Netherlands)

Myra: Fachlehrerin für Spielbegleitung und Bewegungserziehung. / Karin: Jugendsozialarbeiterin

Sie können auf verschiedene Weise Assoziationen zu diesem Satz herstellen. Beim Brettspiel spielen Sie mit Regeln, es wird von Ihnen erwartet, dass Sie sich an die Regeln halten, Sie können die Regeln selbst ändern, Sie können sich über Regeln einigen, Sie können sich fragen, wie verbindlich Regeln sind, es gibt Regeln in Interaktion, im Rollenspiel, Bewegungsspiel, Abseits und im Party-Spiel. Sind Regeln kulturell festgelegt oder sind sie weltweit gleich? Welche Regeln treffen Sie im Spiel und wie gehen Sie damit um? Spielen Sie mit Regeln, um eine Strategie festzulegen, damit Sie gewinnen können, oder handelt es sich um kooperatives Spiel, wenn Sie innerhalb bestimmter Regeln zusammenarbeiten. In diesem Workshop erfahren wir, welche Regeln Sie während des Spiels treffen können und wie Sie damit umgehen können. Kurz gesagt, viele Interpretationen. Die Spiele zu spielen ist von größter Bedeutung.

16.15 - 17.45
Workshop
25 max
Raum Orange
Erwachsenenbildung, Heilpädagogik, Schule

Tischfußball „Knopffußball” (Ungarisch: „gombfoci”) – Von Kinderspiel bis Sportspiel

Mr. Gabor Veress, Szigetszentmiklós (Hungary)

Volkskundler/Ethnograf, Museologe, emeritierter Museumsdirektor

Der Tischfußball – Knopffußball (ung. „gombfoci“) – verbreitete sich in Ungarn seit dem Anfang der 1900-er Jahre. Heute wird er Sektorballspiel („szektorlabda“) genannt. Dieses Spiel wurde in Ungarn entwickelt und durch ausgewanderten Ungaren in mehreren Ländern, sogar in Brasilien verbreitet. Der Tischfußball wird im geschlossenen Raum gespielt. Ein guter Spieler braucht Geschicktheit, Kreativität und Kombinationsfähigkeit. Tischfußball kann von Spielern verschiedenen Alters gespielt werden und ist eine interaktive Alternative zu Bildschirmspielen. Es gibt Bestrebungen, den Tischfußball als „Hungaricum“ anzuerkennen.

16.15 - 17.45
Aktion
15 max
Zelt (A) UNGARN
allgemein

Vorstellung des VillaCircus Bonini aus Calvörde

Circus Knopf (Antje Hildebrandt), Tangermünde, OT Miltern

Freischaffende Circusdirektorin

Mitmenschen erleben – ein Projekt der besonderen Art: Circus Knopf und 12 BewohnerInnen des Wohnheims für Menschen mit Behinderung der Ev. Stiftung Neinstedt in Calvörde haben im nunmehr dreizehnten Jahr wieder eine Woche lang jongliert, sinniert, trainiert, probiert und präsentieren Euch ihr eigenes Circusprogramm. Für alle zwischen 4 und 104 Jahren – hereinspaziert!

16.15 - 17.15
Aufführung
Zelt C
allgemein